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Intervallfasten wird in den Sozialen Medien als wirksame Strategie zur Gewichtsreduktion bei Übergewicht und Adipositas vermarktet. Die Autoren eines aktuellen Cochrane-Review mit 21 Studien und 1430 Teilnehmenden äußern sich jedoch zurückhaltender: Demnach führt Intervallfasten im Vergleich zu anderen Diäten möglicherweise zu keinem oder nur minimalen zusätzlichen Gewichtsverlust. Gegenüber keiner gezielten Ernährungsintervention besteht wahrscheinlich nur ein kleiner Effekt von im Mittel rund 3,4 Prozent zusätzlicher Gewichtsabnahme. Die Vertrauenswürdigkeit der Review-Ergebnisse stufen die Autoren allerdings als niedrig bis moderat ein, sodass man auf weitere Ergebnisse aus qualitativ hochwertigen Studien gespannt sein darf.
Während die Effekte des Intervallfastens differenziert zu bewerten sind, zeichnet sich parallel eine infektiologische Entwicklung mit klarer Dynamik ab: Die Asiatische Tigermücke kann das Chikungunya-Virus offenbar bereits bei niedrigeren Temperaturen übertragen als bislang angenommen. In weiten Teilen Europas, einschließlich Deutschlands, ist im Sommer mit einem relevanten Übertragungsrisiko zu rechnen. Klinisch manifestiert sich Chikungunya typischerweise mit Fieber und Gelenkschmerzen. Andere häufige Symptome sind Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit und Hautausschlag. Besonders gefährdet sind chronisch Kranke, Schwangere und Säuglinge.
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Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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