Ausgabe 35/2025

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Montag, 25. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn die Symptome einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) meist rasch wieder abklingen, bleibt das Ereignis für Betroffene nicht folgenlos. Eine große US-amerikanische Kohortenstudie konnte zeigen, dass bereits eine einzelne bestätigte TIA langfristig mit einem beschleunigten Rückgang kognitiver Fähigkeiten assoziiert ist. Im Vergleich zu asymptomatischen Kontrollen zeigten Betroffene über Jahre hinweg eine signifikant stärkere Abnahme der Gedächtnisleistung und verbalen Flüssigkeit. Damit unterstreichen die Ergebnisse, dass TIAs keineswegs als harmlos zu werten sind, sondern potenziell neurodegenerative Prozesse verstärken oder beschleunigen können.

Forschende aus Großbritannien haben in ihrer Analyse einen Blick auf kardiometabolische Aspekte bei Typ-2-Diabetes gerichtet. Insbesondere interessierte sie, ob Alter oder Geschlecht die Wirksamkeit moderner Antidiabetika beeinflussen. In der Metaanalyse mit mehr als 300.000 Patienten zeigte sich: Mit zunehmendem Alter sank die HbA1c-Wirksamkeit von SGLT2-Inhibitoren, gleichzeitig nahm jedoch deren kardioprotektiver Effekt zu. GLP-1-Rezeptoragonisten erwiesen sich hingegen bei jüngeren Patienten als vorteilhafter. Geschlechtsspezifische Unterschiede konnten nicht konsistent nachgewiesen werden. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung einer patientenorientierten Therapieentscheidung bei Typ-2-Diabetes mit Blick auf Alter und kardiovaskuläre Risiken.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Transitorische ischämische Attacke erhöht Risiko für langfristige kognitive Einbußen

Auch wenn die Symptome einer transitorischen ischämischen Attacke rasch verschwinden, bleibt das Ereignis nicht ohne Folgen. Eine große US-Kohortenstudie zeigt, dass Betroffene langfristig ein beschleunigtes Nachlassen kognitiver Fähigkeiten erleiden können.

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Spurensuche in Ihrer Praxissoftware

Die ATTR-CM kann eine verborgene Ursache der Herzinsuffizienz sein und das Herz schädigen. Nutzen Sie Ihre Praxissoftware zur gezielten Spurensuche und erkennen Sie Verdachtsfälle frühzeitig. Fragen? Jetzt anrufen: 0800 5894721.

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Typ-2-Diabetes: Auswirkung von Alter und Geschlecht auf Behandlungsergebnisse

Ziel einer aktuellen Studie war es, zu untersuchen, ob Alter oder Geschlecht die Wirksamkeit von Natrium-Glukose-Cotransporter‑2(SGLT2)-Inhibitoren, Glucagon-like-Peptide‑1(GLP‑1)-Rezeptoragonisten und Dipeptidylpeptidase‑4(DPP4)-Inhibitoren beeinflussen.

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1. Prognose verbessern: Iltria® in der
Sekundärprävention

Eine konsequente Sekundärprävention ist für Patient:innen nach einem Ereignis wichtig.

Iltria® vereint 3 Wirkstoffe mit prognostischer Relevanz in einer Kapsel2:

  • ASS (Plättchenhemmung)
  • Atorvastatin (Plaquestabilisierung)
  • Ramipril (Hemmung des kardialen Remodelings)

Iltria® führte vs. Standardtherapie zu einer relativen Risikoreduktion des CV-Todes um -33 % 1,*.

Fachinformation | Quellen

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Psychisches Wohlbefinden von Jugendlichen: Peer-Kontakte haben größten Einfluss

In den Medien wird viel über den Einfluss sozialer Medien auf die psychische Gesundheit Jugendlicher diskutiert. Die Auswertung von 3 pädiatrischen Kohortenstudien aus den USA zeigt nun, dass Beziehungen zu Gleichaltrigen nach wie vor den bedeutendsten Beitrag zur psychischen Gesundheit von Jugendlichen leisten, während die Nutzung sozialer Medien einen eher geringen Einfluss zu haben scheint.

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Neues Antibiotikum zur Behandlung der Gonorrhö

Das Antibiotikum Gepotidacin bietet eine neue orale Behandlungsoption für unkomplizierte urogenitale Gonorrhö. Es hat sich in der Phase-III-Studie EAGLE‑1 gegenüber Ceftriaxon plus Azithromycin als nicht unterlegen erwiesen, ohne dass neue Sicherheitsbedenken auftraten.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

Neuropathische Schmerzen: Aktualisierung der Behandlungsempfehlungen

Im Jahr 2015 veröffentlichte die Neuropathic Pain Special Interest Group (NeuPSIG) ein Update ihrer Empfehlungen für die Behandlung von neuropathischen Schmerzen. Um diese erneut zu aktualisieren, führten sie jüngst eine Metaanalyse durch, in die sie 313 Studie aufnahmen – davon 284 zur medikamentösen Therapie und 29 zur Neuromodulation.

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PANORAMA:

Bei Frauen mit prämenstruellen Symptomen besteht ein leicht erhöhtes Risiko, später im Leben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Dies zeigt eine neue Studie des Karolinska Institutet, Schweden.
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Ein Forscherteam rund um den Rückenschmerzexperten Prof. Daniel Belavy von der Hochschule Bochum nutzt Künstliche Intelligenz, um die Diagnose von chronischen Rückenschmerzen zu verbessern.
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TERMINE:

10. Ostsee Fobi-Woche
1.–5. September 2025
Kühlungsborn

EbM – Lübecker Grund- und Aufbaukurse und Kurs Systematische Reviews und weitere Evidenzsynthesen
1.–5. September 2025
Lübeck

7. Grazer Herzkreislauftage
10.–15. September 2025
Graz, Österreich

WONCA World Conference 2025
17.–21. September 2025
Lissabon, Portugal

 
 

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