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Forschende des Deutschen Krebsforschungszentrums haben eine risikoadaptierte Strategie zur Bestimmung des optimalen Beginns eines Screenings auf Lungenkrebs bei ehemaligen starken Rauchern entwickelt. Statt eines starren Altersansatzes soll der Zeitpunkt an das individuelle Risiko angepasst werden, das sich in Abhängigkeit vom Rauchstopp verändert. Auf Basis von Daten der UK Biobank berechnete das Team für Ex-Raucher risikobasierte Startalter. Die Ergebnisse sprechen für ein flexibleres Vorgehen in der Früherkennung, um sowohl Überdiagnosen als auch unnötige Strahlenexpositionen zu vermeiden.
Aktuelle Prognosen zur Krebssterblichkeit verdeutlichen zugleich die Bedeutung von Prävention und Früherkennung. Einer in den „Annals of Oncology“ veröffentlichten Analyse zufolge stabilisieren sich die Lungenkrebs-Sterberaten bei Frauen in der Europäischen Union, während einzelne Länder wie Spanien weiterhin Anstiege erwarten lassen. Trotz sinkender altersstandardisierter Raten wird aufgrund der alternden Bevölkerung mit steigenden absoluten Todeszahlen gerechnet. Die Forschenden betonen insbesondere eine konsequente Tabakkontrolle sowie den Ausbau von Screening-Programmen als zentrale Maßnahmen zur nachhaltigen Senkung der Krebssterblichkeit.
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