Ausgabe 05/2026

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Montag, 26. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,
Forschende des Deutschen Krebsforschungszentrums haben eine risikoadaptierte Strategie zur Bestimmung des optimalen Beginns eines Screenings auf Lungenkrebs bei ehemaligen starken Rauchern entwickelt. Statt eines starren Altersansatzes soll der Zeitpunkt an das individuelle Risiko angepasst werden, das sich in Abhängigkeit vom Rauchstopp verändert. Auf Basis von Daten der UK Biobank berechnete das Team für Ex-Raucher risikobasierte Startalter. Die Ergebnisse sprechen für ein flexibleres Vorgehen in der Früherkennung, um sowohl Überdiagnosen als auch unnötige Strahlenexpositionen zu vermeiden.
Aktuelle Prognosen zur Krebssterblichkeit verdeutlichen zugleich die Bedeutung von Prävention und Früherkennung. Einer in den „Annals of Oncology“ veröffentlichten Analyse zufolge stabilisieren sich die Lungenkrebs-Sterberaten bei Frauen in der Europäischen Union, während einzelne Länder wie Spanien weiterhin Anstiege erwarten lassen. Trotz sinkender altersstandardisierter Raten wird aufgrund der alternden Bevölkerung mit steigenden absoluten Todeszahlen gerechnet. Die Forschenden betonen insbesondere eine konsequente Tabakkontrolle sowie den Ausbau von Screening-Programmen als zentrale Maßnahmen zur nachhaltigen Senkung der Krebssterblichkeit.
Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
Lungenkrebs-Screening bei Ex-Rauchern: Risikoadaptierte Strategie sinnvoll

Lungenkrebs-Screening bei Ex-Rauchern: Risikoadaptierte Strategie sinnvoll

Ein Team vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat eine neue, risikoadaptierte Strategie für den Start des Lungenkrebs-Screenings bei ehemaligen starken Rauchern entwickelt. Ziel ist es, den Beginn der Früherkennung nicht pauschal festzulegen, sondern anhand der tatsächlichen Risikoreduktion zu bestimmen.

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Effektiv wirksame2 und verträgliche Therapie
von Sinusitis

Sinolpan bekämpft akute und chronische Sinusitis, indem es Ursachen und Symptome effektiv adressiert. Der bewährte Wirkstoff Cineol, der in Leitlinien empfohlen wird1, zeigt eine stärkere und schnellere Symptomlinderung gegenüber Placebo2. Mit der kleinen, magensaftresistenten Kapsel ist das Sinusitis-Präparat sehr gut verträglich und fördert dadurch die Therapietreue.

Pflichttext & Quellen

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Mortalität aufgrund von Lungenkrebs in Europa: Abflachung der Raten bei Frauen

Nachdem die Sterberaten im Zusammenhang mit Lungenkrebs bei Frauen in den Ländern der Europäischen Union (EU) – mit Ausnahme Spaniens – über 25 Jahre lang gestiegen waren, erreichen nun laut Prognosen für 2026 ein gleichbleibendes Niveau.

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Semaglutid – weil das Herz keine
Kompromisse kennt

Belegte kardiovaskuläre Risikoreduktion für Menschen mit Adipositas1,** oder Typ 2 Diabetes2 – über die Gewichts- oder HbA1c-Senkung hinaus.

Wegovy® (Semaglutid 2,4 mg) bei Adipositas1,**: RRR von 20 % für schwere kardiovaskuläre Ereignisse (MACE-3*) in der SELECT-Studie1,**,†.

Ozempic® (Semaglutid 1 mg) bei Typ 2 Diabetes2: 26 % RRR für schwere kardiovaskuläre Ereignisse (MACE-3*)2.

Referenzen und Pflichttext

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Menschen mit psychischen Erkrankungen erhalten schlechtere Diabetesversorgung

Menschen mit psychischen Erkrankungen erhalten schlechtere Diabetesversorgung

Menschen mit Diabetes und psychischen Begleiterkrankungen werden seltener leitliniengerecht medizinisch kontrolliert als Menschen mit Diabetes ohne psychische Begleiterkrankungen. Eine neue Studie offenbart erhebliche Versorgungsunterschiede – mit potenziell gravierenden Folgen für die Lebenserwartung.

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Injizierbare HIV-Medikamente sind auch für Jugendliche sicher

Nach einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV) können antiretrovirale Wirkstoffe die Vermehrung des Virus im Körper unterdrücken. Voraussetzung hierfür ist die tägliche Einnahme der Medikamente, was insbesondere Heranwachsenden schwer fällt. Aktuelle Studienergebnisse zeigen nun, dass jugendliche HIV-Patienten auch von injizierbaren intramuskulären antiviralen Medikamenten profitieren.

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Viele Kinder mit Grippe im Krankenhaus

Viele Kinder mit Grippe im Krankenhaus

Der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) zufolge haben die meisten Kinder, die zurzeit wegen einer akuten Atemwegsinfektion ins Krankenhaus kommen, eine Grippe.

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PANORAMA:

Krankheitsausfälle bei der Arbeit sind nach einer Auswertung der Krankenkasse DAK-Gesundheit im vergangenen Jahr auf einem hohen Niveau geblieben. Im Schnitt waren Beschäftigte 19,5 Kalendertage krankgeschrieben.
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Glätteunfälle sind im Winter eine häufige Ursache für Knochenbrüche – insbesondere bei älteren Menschen. Frakturen können auch ein erstes Anzeichen für eine bislang unerkannte Osteoporose sein.
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Der Hausärzteverband fordert strengere Regeln für Online-Krankschreibungen und wirft kommerziellen Anbietern vor, mit Pseudo-Attesten Geld zu verdienen. Auch der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach kritisiert das Angebot.
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TERMINE:

Tagung des Fachverbandes für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin
23.02.–24.02.2026
Leipzig

2. Multidisziplinäres Perioperatives Symposium
08.03.–14.03.2026
Going am Wilden Kaiser (Österreich)

71. Fortbildungstagung der Österreichischen wissenschaftlichen Gesellschaft für prophylaktische Medizin und Sozialhygiene
09.03.–12.03.2026
Bad Hofgastein (Österreich)

26. Kardiovaskuläre Frühjahrstagung des Herzzentrums Leipzig
13.03.–14.03.2026
Leipzig

 
 

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