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eine Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) kann als unabhängiger Risikofaktor für Lungenkrebs betrachtet werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Arbeitsgruppe aus China nach einer Auswertung von Daten des US-amerikanischen National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES). Patienten mit COPD hatten im Vergleich zu Nicht-Betroffenen eine signifikant höhere Lungenkrebsprävalenz (3,39% versus 0,14%). Die Ergebnisse unterstreichen außerdem den erheblichen Einfluss der Kombination aus COPD und Tabakkonsum auf das Lungenkrebsrisiko.
Eine Analyse von Daten zu 252.877 Personen aus der UK Biobank legt offen, dass eine Obstruktion der kleinen Atemwege (SAO) mit einem erhöhten Risiko für Gesamtmortalität und krankheitsspezifische Todesursachen wie kardiovaskuläre und pulmonale Erkrankungen sowie Neoplasien assoziiert ist. Auch bei Niemalsrauchern und isolierter SAO zeigte sich ein erhöhtes Risiko.
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