Ausgabe 44/2025

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Montag, 27. Oktober 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

eine Metaanalyse US-amerikanischer Forschender bestätigt den Einfluss ungesunder Ernährungsgewohnheiten auf chronische Erkrankungen. Im Vergleich zu keinem Konsum zeigte sich ein moderater Anstieg der Erkrankungsrisiken. So war der Verzehr von verarbeitetem Fleisch mit einem um mindestens elf Prozent erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes und einem um sieben Prozent erhöhten Risiko für ein kolorektales Karzinom assoziiert. Der Konsum zuckergesüßter Getränke führte zu einem Anstieg des Diabetesrisikos um mindestens acht Prozent, während Transfettsäuren das Risiko für Herzkrankheiten um mindestens drei Prozent erhöhten. Trotz uneinheitlicher Datenlage empfehlen die Forschenden, den Konsum dieser Lebensmittel deutlich einzuschränken, um langfristige Gesundheitsrisiken zu verringern.
Auch bei bestehenden Erkrankungen spielt Ernährung eine entscheidende Rolle. So betonen die neuen Leitlinien des American College of Gastroenterology die Bedeutung einer gezielten Ernährungsintervention bei Patienten mit Leberzirrhose. Mangelernährung – häufig in Form eines Mikronährstoffmangels wie Zinkdefizit – ist bei Lebererkrankungen weit verbreitet und beeinflusst PrognoseTransplantations- und Mortalitätsraten erheblich. Empfohlen werden kleine, häufige Mahlzeiten, ein abendlicher Snack und eine ausreichende Proteinzufuhr. Pflanzliche Eiweißquellen und verzweigtkettige Aminosäuren können zusätzlich positive Effekte auf den Krankheitsverlauf haben.
Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Fachportal „kompakt-allgemeinmedizin.de.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© zhinna - stock.adobe.com (Symbolbild)

Verarbeitete Lebensmittel erhöhen Risiko für Diabetes, Herzkrankheiten und Krebs

Eine aktuelle Untersuchung bestätigt: Der regelmäßige Konsum von verarbeitetem Fleisch, zuckergesüßten Getränken und Transfettsäuren ist mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes, ischämische Herzkrankheit und kolorektales Karzinom verbunden. Die Ergebnisse weisen jedoch auf eine noch unzureichende Datenlage und moderat ausgeprägte Zusammenhänge hin.

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Erkennen Sie Testosteronmangel bei Ihren Patienten?

Testosteronmangel betrifft viele Patienten in der allgemeinmedizinischen Praxis, bleibt jedoch oft unerkannt. Dabei ist er gut behandelbar. Androloge Prof. Michael Zitzmann erklärt in 7 kompakten Lernvideos Symptome, Diagnose und Therapie des Testosteronmangels – damit Sie betroffene Männer einfach erkennen und optimal versorgen können.

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Neue US-amerikanische Leitlinie zur Ernährung bei Leberzirrhose

Mangelernährung, definiert als Mangel, Überschuss oder Ungleichgewicht von Nährstoffen, ist eine häufige Komplikation bei Patienten mit Lebererkrankungen, insbesondere bei Patienten mit Zirrhose. Zudem kann sich eine Mangelernährung als isolierter Mikronährstoffmangel, wie z.B. Zinkmangel, äußern und macht sich bei Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung häufig durch Gebrechlichkeit und/oder Sarkopenie bemerkbar.

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© Goffkein - stock.adobe.com (Symbolbild)

Asthma-Erstbehandlung in der Hausarztpraxis: Noch Luft nach oben

Wie verordneten Allgemeinmediziner Asthmamedikamente? Eine neue Untersuchung liefert dazu Informationen, zumindest für die Niederlande und die Jahre 2010–2021. Darin war eine Erstbehandlung von Asthmapatienten durch Hausärzte definiert als die erste Verordnung innerhalb von 90 Tagen nach der Diagnose.

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Alzheimer-Demenz: Neue Leitlinie zur Anwendung blutbasierter Biomarker

Die Alzheimer’s Association hat eine Praxisleitlinie für die Verwendung von Blut-basierten Biomarkern (BBM) für die diagnostische Abklärung von Verdachtsfällen auf Alzheimer-Demenz (AD) in spezialisierten Einrichtungen veröffentlicht.

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Hypertrophe Kardiomyopathie: Spezielles Programm macht intensiven Sport möglich

Die Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) wird mit einem belastungsinduzierten Plötzlichen Herztod (SCD) in Verbindung gebracht. Frühere Bewegungsempfehlungen beschränkten sich daher auf Trainingsprogramme mit niedriger Intensität. Neuere europäische und US-amerikanische Leitlinien empfehlen auf Basis neuerer Erkenntnisse jedoch einen liberalen Ansatz, was das Training bei HCM betrifft.

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PANORAMA:

T‑Zellen erkennen Krankheitserreger anhand spezifischer molekularer Signaturen. Ein Forschungsteam um Prof. Kilian Schober am Universitätsklinikum Erlangen hat nun entschlüsselt, warum nur bestimmte Killerzellen nach einer Impfung aktiv werden.
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Die Deutsche Schmerzgesellschaft hat die erste nationale und internationale S3-Leitlinie speziell für ältere Menschen mit akuten und chronischen Schmerzen veröffentlicht.
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TERMINE:

1. Würzburger Kongress der Thorax-Medizin
7. November 2025
Würzburg

Kombi-Seminar Train the Trainer: COBRA-NASA
7.– 9. November 2025
Berlin

7. DSTIG special Fachtagung
13.–14. November 2025
Bochum

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation
27.–29. November 2025
Wien, Österreich

 
 

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