Ausgabe 31/2025

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Montag, 28. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Allgemeinmedizin,

eine Arbeitsgruppe um Erstautor PD Dr. Sebastian Ziegelmayer von der Technischen Universität München weist in ihrer Studie auf einen Zusammenhang zwischen chronischen Rückenschmerzen und der muskulären Zusammensetzung hin. Untersucht wurden mehr als 27.000 Erwachsene mittels Ganzkörper-Magnetresonanztomographie. Die Analysen ergaben, dass chronische Rückenschmerzen signifikant mit einem erhöhten intramuskulären Fettgehalt und einer reduzierten mageren Muskelmasse assoziiert waren. Aufgrund des Querschnittdesigns ziehen die Autoren jedoch keine kausalen Schlüsse und fordern weiterführende, multidisziplinäre Studien.

Welche Rolle gruppenspezifische Faktoren in Programmen für Menschen mit chronischen Schmerzen spielen, haben Forschende aus Australien in einer Metasynthese untersucht. Analysiert wurden 93 qualitative Studien mit insgesamt 1806 Teilnehmenden. Die Auswertung identifizierte drei zentrale Themen: die Interaktion mit Gleichaltrigen, soziale Vergleiche innerhalb der Gruppe sowie längerfristige Veränderungen durch Gruppenerfahrungen. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Gruppe selbst einen eigenständigen Beitrag zur Wirksamkeit leisten kann. Die Autoren plädieren daher dafür, Gruppenfaktoren künftig stärker zu berücksichtigen.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Fachportal „kompakt-allgemeinmedizin.de.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Weniger Muskeln, mehr Fett: Zusammenhang mit chronischen Rückenschmerzen

Gehen eine geringe magere Muskelmasse (LMM) und viel intramuskuläres Fettgewebe (InterMAT) mit einem erhöhten Risiko für chronische Rückenschmerzen (CBP) einher? Einen solchen Zusammenhang legen jedenfalls MRT-Daten der deutschen Nationalen Kohorte (NAKO) nahe, die kürzlich im Fachmagazin „The Lancet Regional Health – Europe“ publiziert wurden.

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Psychosoziale Belastungen als Risikofaktoren für das Herz

Psychosoziale Stressoren wie Einsamkeit, Frustration oder Angst können den natürlichen Herzrhythmus beeinträchtigen und zu vegetativen Herz-Kreislauf-Beschwerden führen – und das ganz ohne organische Befunde, aber mit hohem Leidensdruck. Lesen Sie, wie eine Komposition aus drei Heilpflanzenextrakten stabilisierend auf das Herz-Kreislauf-System wirken und so die Selbstregulation fördern kann.

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Was Gruppenprogramme bei chronischen Schmerzen bewirken können

Gruppenprogramme für chronische Schmerzen sind evidenzbasiert und werden häufig eingesetzt. Welchen Anteil die Gruppe selbst zur Wirkung unterschiedlichster Programme beiträgt, war bislang unklar – und wurde daher in einer aktuellen Metasynthese australischer Forschender näher beleuchtet.

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Mehr neurologische Beeinträchtigungen durch Mikroplastik

Mikroplastik ist ein Umweltgift mit potenziell neurotoxischen Wirkungen. Ob es jedoch zu neurologischen Beeinträchtigungen führt, ist bislang noch weitgehend unerforscht. Ein US-amerikanisches Forscherteam hat daher die Mikroplastikbelastung im Meerwasser (MML) in 218 Küstenregionen der Vereinigten Staaten mit der von den Einwohnern selbst berichteten Prävalenz von kognitiven Beeinträchtigungen, Mobilitätseinschränkungen sowie Beeinträchtigungen der Selbstversorgung und der Selbstständigkeit korreliert.

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Vasektomie: Kein erhöhtes Risiko für sexuelle Funktionsstörungen

Eine vorherige Vasektomie ist bei Männern mittleren Alters nicht mit einem erhöhten Risiko für sexuelle Funktionsstörungen verbunden. Das ergibt eine aktuelle retrospektive Studie. Darin erwiesen sich die vasektomierten Männer zudem als sexuell aktiver und zufriedener.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

HPV-Impfung: Eine Dosis schützt mindestens fünf Jahre

Eine 1‑malige Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) bei Mädchen im Alter von 9–14 Jahren kann über ≥ 5 Jahre eine stabile Immunantwort gegen HPV16 – einem der am häufigsten mit Krebs assoziierten HPV-Typen – erzeugen. Das zeigen neue Langzeitdaten der DoRIS-Studie, die in Tansania durchgeführt wurde. Auch für HPV18, ebenfalls ein Hochrisiko-Typ, war die Immunantwort hoch, wenngleich die formale Nichtunterlegenheit gegenüber 2 Dosen nicht erreicht wurde.

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PANORAMA:

Frauen mit akutem Koronarsyndrom erleiden häufiger Blutungskomplikationen als Männer. Ein aktuelles Konsensus-Statement gibt konkrete Empfehlungen zur antithrombotischen Therapie bei Frauen.
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Der Wechsel von einer familienzentrierten Kinderheilkunde in eine Erwachsenenmedizin kann vor allem für chronisch kranke Jugendliche eine Herausforderung sein. Werden Vorsorge und notwendige Therapien nicht konsequent fortgeführt, drohen Komplikationen.
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TERMINE:

Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin
27. August 2025
Frankfurt am Main

WONCA World Conference 2025
17.–21. September 2025
Lissabon, Portugal

37. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie
18.–20. September 2025
Weimar

FOMF Allgemein- und Innere Medizin Refresher Frankfurt
23.–27. September 2025
Frankfurt am Main

 
 

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