Ausgabe 40/2025

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Montag, 29. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,
Wissenschaftler aus Australien haben auf Basis der Burden-of-Disease-Datenbank in zwei unterschiedlichen Szenarien untersucht, wie sich in ihrem Land hohe Temperaturen im Zuge des Klimawandels auf kardiovaskuläre Erkrankungen auswirken könnten. Für die 2030er- und 2050er-Jahre prognostizieren die Forschenden einen deutlichen Anstieg. Im ungünstigeren Fall erwarten sie mehr als eine Verdopplung der Last bis Mitte des Jahrhunderts. Die Auswirkungen könnten jedoch durch Maßnahmen zur Anpassung an das wärmer werdende Klima abgemildert werden.
Auch andere Umweltfaktoren beeinflussen die Krankheitslast chronischer Erkrankungen. So zeigte eine Arbeitsgruppe aus Taiwan, dass selbst niedrige, aber langfristige Belastungen mit Luftschadstoffen das Asthmarisiko signifikant erhöhen. Besonders ausgeprägt war dieser Effekt bei Personen mit einem hohen polygenen Risikoscore. In der Analyse von knapp 10.000 Probanden verstärkten Feinstaub, Stickstoffdioxid, Ozon und Mangan die genetisch bedingte Anfälligkeit deutlich. Die Autoren betonen daher die Bedeutung eines personalisierten Gesundheitsmanagements für Risikopatienten.
Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem „Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de“.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Klimawandel treibt Krankheitslast kardiovaskulärer Erkrankungen nach oben

Die durch den Klimawandel weltweit steigenden Temperaturen dürften die Belastung durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) noch verschärfen, wie Wissenschaftler aus Australien jüngst herausfanden. Unter Verwendung der australischen Burden-of-Disease-Datenbank untersuchten sie die Krankheitslast von CVD, die hohen Temperaturen zuzuschreiben ist, und prognostizierten darüber die zukünftige Belastung im Kontext des Klimawandels.

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Neue Rili-BÄK: Herausforderungen von morgen
– heute angehen

2023 wurde von der Bundesärztekammer eine neue Version der Rili-BÄK im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht. Da die neuen Vorgaben ab 2026 verbindlich werden, finden Sie hier die wichtigsten Informationen. Erfahren Sie zudem, wie die Accu-Chek Blutzuckermesssysteme Sie dabei unterstützen können, die neue Rili-BÄK in Ihrer Praxis umzusetzen.

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Asthma: Auch geringe Luftverschmutzung erhöht das Risiko

Wie eine retrospektive Fall-Kontroll-Studie belegt, erhöht auch eine langfristige Belastung schon mit niedrigen Konzentrationen von Luftschadstoffen das Asthmarisiko signifikant.

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3-fach starke Single Pills: Tonotec®HCT und
Caramlo®HCT APONTIS®

Mehr Blutdrucksenkung*, mehr Verträglichkeit**, mehr Therapietreue***: Tonotec®HCT (Ramipril/Amlodipin/HCT) und Caramlo®HCT APONTIS® (Candesartan/Amlodipin/HCT) vereinen 3 bewährte Wirkstoffe in 1 Single Pill5,6,7. D. h. weniger Tablettenlast#, weniger Zuzahlung#, weniger Verpackung# und in der EU produziert für Patient:innen, die bisher eine 2-fach-Single Pill + Amlodipin bzw. die drei Wirkstoffe lose erhalten8.

Fachinformation Caramlo® HCT APONTIS® Hartkapseln
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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Schlafbedürfnis und Symptombelastung nach Gehirnerschütterung

Besteht bei Kindern in den ersten 4 Wochen nach einer Gehirnerschütterung ein Zusammenhang zwischen der durchschnittlichen nächtlichen Schlafdauer und der Symptombelastung? Dieser Frage ging ein kanadisches Forscherteam mithilfe einer Kohortenstudie nach.

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Erkennen Sie Testosteronmangel bei Ihren
Patienten?

Testosteronmangel betrifft viele Patienten in der allgemeinmedizinischen Praxis, bleibt jedoch oft unerkannt. Dabei ist er gut behandelbar. Androloge Prof. Michael Zitzmann erklärt in 7 kompakten Lernvideos Symptome, Diagnose und Therapie des Testosteronmangels – damit Sie betroffene Männer einfach erkennen und optimal versorgen können.

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Darmkrebs-Screening: Höhere Teilnahme bei immunochemischem Stuhltest

Koloskopien und fäkalimmunochemische Tests (FIT) sind anerkannte Strategien für die Darmkrebsvorsorge in der Population mit durchschnittlichem Risiko. Mithilfe der Nichtunterlegenheitsstudie COLONPREV wurde nun in Spanien untersucht, ob die Einladung zum FIT-Screening der Koloskopie nicht unterlegen ist.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

Tattoofarbe als Verursacher von Lymphomen und Hautkrebs?

Tätowierfarbe gelangt von der Haut ins Blut und sammelt sich bekanntermaßen in regionalen Lymphknoten an. Ob dies mit der Entstehung von verschiedenen Krebsarten in Zusammenhang steht, untersuchten Wissenschaftler auf Basis der Danish-Twin-Tattoo-Kohorte.

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PANORAMA:

Beim diesjährigen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin legt eine der Key Notes einen besonderen Schwerpunkt auf die Familienmedizin. Die Familienmedizin definiert eine der Kernaufgaben der hausärztlichen Praxis, die eng zum biopsychosozialen Modell gehört, nach dem die Allgemeinmedizin arbeitet.
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Dass eine pflanzenbetonte Ernährung gesund ist und die Lebenserwartung steigern kann, ist bekannt. Doch gilt das auch für Menschen mit Typ-2-Diabetes? Ein Forschungsteam des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf liefert die Antwort.
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TERMINE:

Fortbildungswochenende Antwerpen 2025
3.–5. Oktober 2025
Antwerpen, Belgien

Hämostaseologiekurs 2025
7.–8. Oktober 2025
Wien, Österreich

50. practica
15.–18. Oktober 2025
Bad Orb

 
 

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