Ausgabe 40/2024

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Montag, 30. September 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Allgemeinmedizin,

in einer prospektiven Kohortenstudie untersuchten Forschende aus China den Zusammenhang zwischen einem gesunden Lebensstil und dem Auftreten des Reizdarmsyndroms. Basierend auf Daten der UK-Biobank wurden 64.268 Erwachsene über einen Zeitraum von 12,6 Jahren beobachtet. Die Studie bewertete fünf gesunde Lebensgewohnheiten: Nichtrauchen, optimaler Schlaf, intensive körperliche Aktivität, hochwertige Ernährung und moderater Alkoholkonsum. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante inverse Assoziation zwischen der Anzahl gesunder Lebensgewohnheiten und der Inzidenz. So hatten Teilnehmende mit drei bis fünf gesunden Verhaltensweisen ein um 42 Prozent geringeres Risiko, am Reizdarmsyndrom zu erkranken.

Wie sich insbesondere eine adäquate Ernährung bei einem Reizdarm auswirkt, untersuchte ein Forschungsteam aus Schweden in einer kleinen monozentrischen Studie mit 294 Teilnehmenden. Die Studie verglich dafür die Auswirkung einer modifizierten FODMAP-Diät, einer ballaststoffoptimierten kohlenhydratarmen Diät und einer optimierten medizinischen Behandlung. Nach vier Wochen zeigte sich, dass 76 Prozent der Teilnehmenden in der FODMAP-Gruppe und 71 Prozent in der kohlenhydratarmen Gruppe eine signifikante Verbesserung der Symptome erreichten, verglichen mit 58 Prozent in der medizinischen Behandlungsgruppe.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem „Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de“.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktions-Team

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Reizdarm: Gesunde Lebensgewohnheiten verringern Inzidenz signifikant

Chinesische Forschende bewerteten in einer prospektiven Kohortenstudie, ob ein Zusammenhang zwischen einem gesunden Lebensstil und dem Auftreten eines Reizdarmsyndroms (RDS) besteht.

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TRIXEO AEROSPHERE® zeigt hohe Lungendeposition

Neue Daten vom ATS 2024 zeigen: TRIXEO AEROSPHERE® (BUD/GLY/FORM) erreicht bei moderater bis schwerer COPD in Bezug auf alle enthaltenen Wirkstoffe eine höhere Deposition in der Lunge im Vergleich zu anderen Triple-Therapien, auch in den kleinen Atemwegen. Die AEROSPHERETM DELIVERY TECHNOLOGY sorgt dafür, dass die Wirkstoffe dort ankommen, wo sie wirken sollen.

Fachinformation

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Ernährungsinterventionen verringern Symptomlast bei Reizdarm

Patienten mit Reizdarmsyndrom (RDS) werden Diäten und medizinische Behandlungen empfohlen. Bislang wurde in Studien jedoch noch nie die Wirksamkeit einer Diät mit einer pharmakologischen Behandlung verglichen. Dies geschah nun im Rahmen einer schwedischen monozentrischen Studie, in der die Effekte von 2 restriktiven diätetischen Behandlungsoptionen mit einer optimierten medizinischen Therapie bei RDS-Patienten bewertet wurden.

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Autoimmunerkrankungen bei jungen Menschen mit Typ-1-Diabetes

Ziel einer schwedischen Studie war es, die Autoimmunkomorbidität bei Kindern und jungen Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes (T1D) zu analysieren. In diesem Kontext sollte geprüft werden, ob die Komorbidität mit einem Unterschied beim HbA1c-Wert oder Mortalitätsrisiko vs. T1D-Patienten ohne Autoimmunkomorbidität assoziiert ist.

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Leitlinie zu endoskopischen bariatrischen und metabolischen Adipositas-Therapien

Zu den Vorgehensweisen bei der Behandlung der Adipositas gehören die Änderung des Lebensstils, Medikamente sowie bariatrische und metabolische Operationen. Dabei wurden endoskopische bariatrische und metabolische Therapien (EBMT) in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und sind heute weltweit verbreitet.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

Mütterliches Rauchen erhöht Morbus-Crohn-Risiko bei Nachkommen

Ziel einer aktuellen chinesischen Studie war es, die individuellen und kombinierten Effekte einer frühen Rauchexposition, des persönlichen Verhaltens der Nachkommen (Nichtraucher/Raucher) und des genetischen Risikos auf die Entwicklung von M. Crohn und C. ulcerosa bei den erwachsenen Nachkommen zu untersuchen.

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PANORAMA:

Krafttraining aktiviert die zelluläre Müllabfuhr. Dies zeigen die Forschungsergebnisse einer interdisziplinären Forschungsgruppe aus Deutschland. Die Befunde könnten die Grundlage für neue Therapien gegen Herzversagen und Nervenerkrankungen sein.
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Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie hat eine S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Gicht veröffentlicht. Die Leitlinie möchte Standards setzen, um Gichtanfälle und Gelenkschäden, aber auch ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko zu vermeiden.
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TERMINE:

Herbstkongress der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin
3.–5. Oktober 2024
Berlin

40. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention
16.–18. Oktober 2024
Köln

Deutscher Schmerzkongress 2024
16.–19. Oktober 2024
Mannheim

6. Deutscher Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie
24.–25. Oktober 2024
Berlin

 
 

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