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in einer prospektiven Kohortenstudie untersuchten Forschende aus China den Zusammenhang zwischen einem gesunden Lebensstil und dem Auftreten des Reizdarmsyndroms. Basierend auf Daten der UK-Biobank wurden 64.268 Erwachsene über einen Zeitraum von 12,6 Jahren beobachtet. Die Studie bewertete fünf gesunde Lebensgewohnheiten: Nichtrauchen, optimaler Schlaf, intensive körperliche Aktivität, hochwertige Ernährung und moderater Alkoholkonsum. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante inverse Assoziation zwischen der Anzahl gesunder Lebensgewohnheiten und der Inzidenz. So hatten Teilnehmende mit drei bis fünf gesunden Verhaltensweisen ein um 42 Prozent geringeres Risiko, am Reizdarmsyndrom zu erkranken.
Wie sich insbesondere eine adäquate Ernährung bei einem Reizdarm auswirkt, untersuchte ein Forschungsteam aus Schweden in einer kleinen monozentrischen Studie mit 294 Teilnehmenden. Die Studie verglich dafür die Auswirkung einer modifizierten FODMAP-Diät, einer ballaststoffoptimierten kohlenhydratarmen Diät und einer optimierten medizinischen Behandlung. Nach vier Wochen zeigte sich, dass 76 Prozent der Teilnehmenden in der FODMAP-Gruppe und 71 Prozent in der kohlenhydratarmen Gruppe eine signifikante Verbesserung der Symptome erreichten, verglichen mit 58 Prozent in der medizinischen Behandlungsgruppe.
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Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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