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Liebe Leserinnen und Leser aus der Anästhesiologie und Intensivmedizin,
wie wichtig es ist, dass auch Laien Kenntnisse über Wiederbelebungsmaßnahmen haben, gerät immer mehr in den Blick der Öffentlichkeit – zuletzt beispielsweise bei der Fußball-EM hierzulande im vergangenen Sommer. Hier wurde in den Fan-Zonen die Kampagne „Get Trained, Save Lives“ beworben. Im Kontext sportlicher Aktivitäten hat auch eine schwedische Kardiologin das Thema Herzstillstand betrachtet und dabei – wenig überraschend – nicht nur herausgefunden, dass rechtzeitige Hilfe durch eine Herz-Lungen-Wiederbelebung Leben retten kann und noch zu wenig praktiziert wird. Die Forscherin berichtet auch über Unterschiede bezüglich der Häufigkeit solcher Ereignisse sowie Prognose zwischen Frauen und Männern.
Das Bakterium Acinetobacter baumannii gehört zu den häufigsten Ursachen nosokomialer und beatmungsassoziierter Pneumonien. Im Jahr 2017 wurde es von der Weltgesundheitsorganisation auf die Liste derjenigen multiresistenten Pathogene gesetzt, für die dringend neue Wirkstoffe gebraucht werden. Das A.-baumannii-Problem von einer anderen Seite betrachtet haben Forschende aus den USA: Sie untersuchten in einem Mausmodell, ob und wie ein ernährungsbedingter Zinkmangel zur Pathogenese von Infektionen mit diesem Bakterium beiträgt. Sie fanden bei Tieren mit Zinkdefizienz eine erhöhte A.-baumannii-Last in der Lunge, verbunden unter anderem mit einer erhöhten Mortalität.
Weitere Themen finden Sie im heutigen Newsletter. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche,
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