Ausgabe 49/2024

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Montag, 02. Dezember 2024

Liebe Leserinnen und Leser aus der Anästhesiologie und Intensivmedizin,

wie wichtig es ist, dass auch Laien Kenntnisse über Wiederbelebungsmaßnahmen haben, gerät immer mehr in den Blick der Öffentlichkeit – zuletzt beispielsweise bei der Fußball-EM hierzulande im vergangenen Sommer. Hier wurde in den Fan-Zonen die Kampagne „Get Trained, Save Lives“ beworben. Im Kontext sportlicher Aktivitäten hat auch eine schwedische Kardiologin das Thema Herzstillstand betrachtet und dabei – wenig überraschend – nicht nur herausgefunden, dass rechtzeitige Hilfe durch eine Herz-Lungen-Wiederbelebung Leben retten kann und noch zu wenig praktiziert wird. Die Forscherin berichtet auch über Unterschiede bezüglich der Häufigkeit solcher Ereignisse sowie Prognose zwischen Frauen und Männern. 

Das Bakterium Acinetobacter baumannii gehört zu den häufigsten Ursachen nosokomialer und beatmungsassoziierter Pneumonien. Im Jahr 2017 wurde es von der Weltgesundheitsorganisation auf die Liste derjenigen multiresistenten Pathogene gesetzt, für die dringend neue Wirkstoffe gebraucht werden. Das A.-baumannii-Problem von einer anderen Seite betrachtet haben Forschende aus den USA: Sie untersuchten in einem Mausmodell, ob und wie ein ernährungsbedingter Zinkmangel zur Pathogenese von Infektionen mit diesem Bakterium beiträgt. Sie fanden bei Tieren mit Zinkdefizienz eine erhöhte A.-baumannii-Last in der Lunge, verbunden unter anderem mit einer erhöhten Mortalität.

Weitere Themen finden Sie im heutigen Newsletter. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche,




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Beim Sport erlittener Herzstillstand: Häufig vermeidbar, mehr Aufklärung nötig

Beim Sport erlittener Herzstillstand: Häufig vermeidbar, mehr Aufklärung nötig

Auch wenn es um Herzstillstände beim Sport geht, gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Das zeigt eine neue Arbeit aus Schweden, in der die Autorin außerdem für mehr Aufklärung in Sachen kardiopulmonale Reanimation und Defibrillatornutzung plädiert.

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Studie: Zinkmangel fördert Lungeninfektion durch A. baumannii

Bakterielle Infektionen durch Acinetobacter baumannii gehören zu den Hauptursachen für beatmungsassoziierte Pneumonien. Ernährungsbedingter Zinkmangel könnte dabei einen fördernden Faktor darstellen.

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Wie das Risiko für Infektionen auf Intensivstationen reduziert werden kann

Wie das Risiko für Infektionen auf Intensivstationen reduziert werden kann

Personen auf Intensivstationen gelten als besonders gefährdet für nosokomiale Infektionen. Die täglich Waschung mit Octenidin kann den Schutz vor einer solchen verbessern, wie Forschende von der Universitätsmedizin Leipzig in einer aktuellen Studie zeigen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Outcomes von Patienten mit traumatischen Verletzungen nach Verlegung von der Intensivstation in der Nachtschicht. Trauma Surg Acute Care Open 2024;9(1):e001451. 

Herzstillstand außerhalb eines Krankenhauses: Hat eine Myokarditis/Perimyokarditis in der Vorgeschichte Einfluss auf das Outcome? Eine landesweite Untersuchung aus Schweden.
J Am Heart Assoc 29.11.2024. 

Effekt von intraoperativem Midazolam auf postoperatives Delir bei älteren Patienten. Prospektive, multizentrische Kohortenstudie. Anesthesiology 29.10.2024. 

 
 

Geräuschpegel auf Intensivstationen: Gespräche von Mitarbeitern und Besuchern sind die Hauptquelle

Eine auf verschiedenen Intensivstationen durchgeführte Analyse der Geräuschkulisse hat ergeben, dass mehr als 50 Prozent der kumulierten akustischen Belastung von Gesprächen herrührte.

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COVID-19-assoziiertes ARDS: Längere Bauchlagerung ist nicht besser, aber auch nicht schlechter

COVID-19-assoziiertes ARDS: Längere Bauchlagerung ist nicht besser, aber auch nicht schlechter

Wie lange sollten Patienten, die wegen eines Akuten Atemnotsyndroms (ARDS) intensivmedizinisch versorgt werden, auf dem Bauch gelagert werden? Die Verfasser einer aktuellen Arbeit versuchen sich in einer Antwort auf diese Frage.

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Krankenhausreform: BDA fordert klare Perspektive für Anästhesie und Intensivmedizin

Der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) nimmt die Entscheidung des Bundesrates, das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) nicht in den Vermittlungsausschuss zu verweisen, mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis.

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KURZMELDUNGEN:

Jeder vierte Schwerstverletzte erleidet eine Gesichtsverletzung. In der neuen S3-Leitlinie „Intensivmedizin nach Polytrauma“ betont die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, dass bei solchen Fällen die MKG-Chirurgie bereits zu Beginn der Primärversorgung einbezogen werden muss.
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Digitale Speicher für Arztbefunde und Laborwerte sollen 2025 in den Masseneinsatz gehen. Neben dem praktischen Nutzen steht auch das Forschungspotenzial im Blick.
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Ein Aktionsbündnis von 30 Organisationen um die Deutsche Umwelthilfe, Bundesärztekammer und Gewerkschaft der Polizei hat die Innenminister von Bund und Ländern aufgefordert, privates Silvesterfeuerwerk zu verbieten.
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Seit Jahren wird in Deutschland um eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe gerungen. Bisher ohne Erfolg. Nun meldet sich der neue Vorsitzende des Ethikrates zu Wort.
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TERMINE:

24. Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
4. - 6. Dezember 2024
Hamburg

NASIM 25 SITZ
6. - 8. Dezember 2024
Hannover

Frankenderby der Akut-, Notfall- und Intensivmedizin
13. - 14. Dezember 2024
Fürth

36. Norddeutsche Anästhesietage
13. - 14. Dezember 2024
Hamburg

Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin
30. Januar - 1. Februar 2025
Berlin

 
 

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