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Liebe Leserinnen und Leser aus der Anästhesiologie und Intensivmedizin,
der kardiogene Schock bleibt eine große Herausforderung der modernen Notfall- und Intensivmedizin. Eine neue Übersichtsarbeit in „The Lancet“ zeigt, wie komplex die Therapie ist und wie groß der Innovationsbedarf bleibt. Mechanische Unterstützungssysteme wie die Impella-Pumpe eröffnen zwar neue Möglichkeiten, doch die Mortalität von 40 bis 50 Prozent ist weiterhin hoch. Nicht nur die Therapie, auch die Versorgungsstrukturen stehen im Fokus der Studienautoren aus München: Ein zentral koordiniertes „Schockteam“-Modell könnte ihnen zufolge entscheidend dazu beitragen, die Prognose zu verbessern.
Ganz praktische Unterstützung bei Notfällen in der Anästhesie bietet die eGENA-App, die gemeinsam von Experten der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) und des Berufsverbandes Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) entwickelt wurde. Mit interaktiven Notfallkarten und angepassten Inhalten für Kinder, Erwachsene und Schwangere soll sie helfen, klinische Entscheidungen zu strukturieren, Teamarbeit zu stärken und die Patientensicherheit zu erhöhen.
In den Kurzmeldungen finden Sie heute eine Auswahl von Preisen, die in der letzten Woche auf dem DIVI24 in Hamburg verliehen wurden. Eine angenehme Adventswoche wünscht Ihnen,
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