Ausgabe 50/2024

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Montag, 09. Dezember 2024

Liebe Leserinnen und Leser aus der Anästhesiologie und Intensivmedizin,

der kardiogene Schock bleibt eine große Herausforderung der modernen Notfall- und Intensivmedizin. Eine neue Übersichtsarbeit in „The Lancet“ zeigt, wie komplex die Therapie ist und wie groß der Innovationsbedarf bleibt. Mechanische Unterstützungssysteme wie die Impella-Pumpe eröffnen zwar neue Möglichkeiten, doch die Mortalität von 40 bis 50 Prozent ist weiterhin hoch. Nicht nur die Therapie, auch die Versorgungsstrukturen stehen im Fokus der Studienautoren aus München: Ein zentral koordiniertes „Schockteam“-Modell könnte ihnen zufolge entscheidend dazu beitragen, die Prognose zu verbessern.

Ganz praktische Unterstützung bei Notfällen in der Anästhesie bietet die eGENA-App, die gemeinsam von Experten der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) und des Berufsverbandes Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) entwickelt wurde. Mit interaktiven Notfallkarten und angepassten Inhalten für Kinder, Erwachsene und Schwangere soll sie helfen, klinische Entscheidungen zu strukturieren, Teamarbeit zu stärken und die Patientensicherheit zu erhöhen.

In den Kurzmeldungen finden Sie heute eine Auswahl von Preisen, die in der letzten Woche auf dem DIVI24 in Hamburg verliehen wurden. Eine angenehme Adventswoche wünscht Ihnen,




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Kardiogener Schock: Mehr Evidenz in der Therapie ist dringend nötig

Kardiogener Schock: Mehr Evidenz in der Therapie ist dringend nötig

Ob akuter Herzinfarkt, chronische Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Klappenerkrankungen oder schwere Lungenembolie: Viele Wege führen in den kardiogenen Schock. Die Therapie bleibt eine Herausforderung, zeigt eine neue Arbeit.

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Neue App für Notfälle in der Anästhesie

Mit der eGENA-App hat die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) ein digitales Werkzeug geschaffen, das den Klinikalltag bei Notfällen in der Anästhesie grundlegend erleichtern soll.

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Aktionsbündnis Patientensicherheit versammelte Expertenrunde zum Aktionsplan Wiederbelebung

Aktionsbündnis Patientensicherheit versammelte Expertenrunde zum Aktionsplan Wiederbelebung

Im Rahmen der Expertenrunde Aktionsplan Wiederbelebung hat das Aktionsbündnis Patientensicherheit gemeinsam mit dem Bundesverband Medizintechnik (BVMed) und Deutschen Rat für Wiederbelebung (GRC) zentrale Forderungen und Lösungsansätze zur Stärkung der Laienreanimation in Deutschland diskutiert.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Vorhersage des Überlebens nach einem pädiatrischen Herzstillstand mithilfe von quantitativem EEG und maschinellen Lerntechniken. Neurology 2024;103(12):e210043.

Langfristiger verschreibungspflichtiger Opioidkonsum nach Operationen in den USA (2017-2022): eine bevölkerungsbasierte Studie. Lancet 2024 Dec 04;100948.

Komplikationsraten nach ultraschallgesteuerten Nervenblockaden in der Notaufnahme.
JAMA Netw Open 2024;7(11):e2444742.

 
 

Uniklinikum Jena: Deutschlands erstes Zentrum für Intensivmedizin

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat seine Zentrums-Regelungen um die Zentren für Intensivmedizin erweitert. Als erste Klinik in Deutschland kann das Universitätsklinikum Jena ein solches ausweisen.

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Anästhesisten begrüßen neues Curriculum der Bundesärztekammer für Leitende Notärzte

Anästhesisten begrüßen neues Curriculum der Bundesärztekammer für Leitende Notärzte

Die DGAI und der BDA begrüßen ausdrücklich die Verabschiedung des neuen Curriculums „Leitender Notarzt/Leitende Notärztin“ (LNA) durch den Vorstand der Bundesärztekammer (BÄK).

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Martin Möckel übernimmt neue Charité-Professur für Notfallmedizin

Prof. Martin Möckel hat zum 1. Dezember die Professur für Notfallmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen.

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KURZMELDUNGEN:

Der Bonner Mediziner Dr. Konrad Peukert untersuchte, wie sich Caspase-1 auf die Fibrosierung von Lungengewebe bei Patienten mit verschiedenen ARDS-Phänotypen auswirkt. Dafür wurde er beim DIVI24 mit dem DIVI-Forschungspreis für experimentelle Medizin ausgezeichnet.
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Lassen sich Schweregrad und Krankheitsverlauf von ARDS mittels nichtinvasiver Messmethoden hinreichend beurteilen? Für ihre Untersuchungen zu dieser Frage erhielten die Züricher Forscher Dr. Rolf Erlebach und Dr. Una Pale den DIVI-Forschungspreis für klinische Medizin.
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Mit dem Projekt „Transorbitaler Point-of-Care-Ultraschall zur nicht-invasiven Untersuchung der Stauungspapille in der Notfallversorgung“ gewinnt Dr. Leon Danyel den diesjährigen Forschungsförderpreis der DIVI.
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TERMINE:

Webinar: Bedürfnisse von Angehörigen und Familienintegration auf der ITS mittels eines standardisierten Programms
10. Dezember 2024
online

36. Norddeutsche Anästhesietage
13.–14. Dezember 2024
Hamburg

Aufbaukurs Anästhesiologie (DEGUM)
13.–14. Dezember 2024
Hofheim im Taunus

3. Heidelberger ECMO-Symposium
18. Januar 2025
Heidelberg

AHA PALS Provider – Erweiterte Versorgungsmaßnahmen bei kritisch kranken Kindern
8.–9. Februar 2025
Soest

 
 

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