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Liebe Leserinnen und Leser aus der Anästhesiologie und Intensivmedizin,
noch immer hat die Sepsis nicht an Schrecken verloren. Um das Bewusstsein für Sepsis zu erhöhen, Informationen über die Prävention, Diagnose und Behandlung der Erkrankung zu verbreiten und die weltweiten Bemühungen zur Reduzierung von Sepsis-bedingten Todesfällen zu unterstützen, wurde im Jahr 2010 – koordiniert von der Global Sepsis Alliance (GSA) – der Welt-Sepsis-Tag ins Leben gerufen, der jährlich am 13. September begangen wird.
In diesem Jahr wurde anlässlich des Welt-Sepsis-Tages im deutschen Bundestag die „2030 Global Agenda for Sepsis“ vorgestellt – eine Initiative der GSA mit 70 Partnerorganisationen unter der Schirmherrschaft von WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus und Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach. Diese hat das ambitionierte Ziel, die Sterblichkeit und Langzeitfolgen von Sepsis bis 2030 weltweit erheblich zu reduzieren.
Einblicke in innovative Forschungsansätze, die die Behandlung von Sepsis-Patienten verbessern könnten, geben die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) und der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA). Praktische Hilfestellung für Eltern und medizinisches Personal bei der Früherkennung einer Sepsis bei Kindern bietet eine jüngst veröffentlichte Checkliste zu Risikofaktoren, Frühwarnzeichen und Notfallzeichen.
Eine erkenntnisreiche Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen,
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