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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Dermatologie und Allergologie,
Forschende aus Belgien haben herausgefunden, dass Melanomzellen sich vor der eisenabhängigen Ferroptose schützen, indem sie Apolipoprotein E (ApoE) ausschütten. ApoE neutralisiert schädliche Lipide und stärkt die antioxidative Kapazität der Zellen, wodurch Melanomzellen vor dem Zelltod bewahrt und die therapeutische Wirkung der Ferroptose eingeschränkt wird. Diese Entdeckung könnte neue Ansätze zur gezielten Beeinflussung von ApoE in der Krebstherapie eröffnen.
Parallel dazu zeigt ein Team aus den USA, wie sich mit CRISPR eine behandlungsresistente Mutation in Melanomzellen gezielt deaktivieren lässt, um ihre Empfindlichkeit für Medikamente wiederherzustellen. Die im „CRISPR Journal“ veröffentlichte Arbeit beschreibt, wie die Methode nur die mutierten NRAS-Gene anspricht und dabei gesunde Zellen verschont. So können durch die präzise CRISPR-Editierung potenzielle Nebenwirkungen minimiert werden.
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