Ausgabe 14/2026

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Freitag, 03. April 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

während embryonale Haut nach einer experimentellen Verletzung alle Zelltypen vollständig regeneriert, führt die postnatale Wundheilung zur Narbenbildung mit eingeschränkter Gewebekomplexität. Als zentralen Faktor hat ein US-amerikanisches Forschungsteam eine durch Fibroblasten vermittelte Hochregulation von Cxcl12 in postnatalen Wunden identifiziert, die eine Hyperinnervation der Wunde induziert und damit die Regeneration hemmt. Die gezielte Reduktion dieses Signals oder die Blockade lokaler neuronaler Signalwege, etwa durch Botulinumtoxin A, ermöglichte in präklinischen Modellen eine nahezu vollständige Wiederherstellung der Hautarchitektur.

Ein mathematisches Modell der nicht linearen Dynamik zeigt, dass sich bei Atopischer Dermatitis minimale wirksame Medikamentendosen für unterschiedliche Therapieziele bestimmen lassen. Während die Therapie akuter Schübe noch proportional auf physiologische Parameter reagiert, unterliegt der Remissionserhalt hochgradig nicht linearen Zusammenhängen. Bereits geringe Veränderungen der Hautbarriere oder Immunantwort können den Medikamentenbedarf in der Remissionsphase erheblich beeinflussen. Die Integration patientenspezifischer Parameter könnte somit eine individualisierte Langzeittherapie unterstützen und die Stabilität der Remission gezielt verbessern.

Mehr zu diesen und anderen Neuigkeiten lesen Sie in diesem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal. Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihr
   Ingo Schroeder

 

 
 
Mausmodell offenbart Weg zur Wundheilung ohne Narben

Mausmodell offenbart Weg zur Wundheilung ohne Narben

Wird ein embryonaler Heilungsmechanismus entsperrt, der sich nach der Geburt abschaltet, könnte dies den Weg zu einer Wundheilung ohne Narben ebnen.

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Highlights vom AAD 2026 bei AbbVie CongressTV

Erleben Sie am 14. April um 19 Uhr die Highlights des AAD-Kongresses 2026 bequem von zuhause beim AbbVie CongressTV und diskutieren Sie mit durch ihre Fragen an die Referent*innen Prof. Dr. Wiebke Sondermann, Prof. Dr. Andreas Pinter, PD Dr. Ina Hadshiew und Prof. Dr. Stephan Weidinger. Unter der Moderation von Dr. Uwe Schwichtenberg können Sie sich auf die neusten Daten aus der Psoriasis und der atopischen Dermatitis freuen.

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Atopische Dermatitis: Mathematik könnte beim Krankheitsmanagement helfen

Ein mathematisches Modell der nicht linearen Dynamik zeigt, wie sich minimale Wirkstoffdosen bei Atopischer Dermatitis präzise bestimmen lassen und welche Konsequenzen sich für Schubkontrolle und Remissionserhalt ergeben.

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STIKO-Update: Prevenar 20® für junge
Risikopatient:innen

Denken Sie bei jungen Patient:innen mit Autoimmunerkrankungen insb. vor Beginn einer immunsuppressiven Therapie an den Pneumokokkenschutz. Das Risiko für eine invasive Pneumokokken-Erkrankung ist bei Kindern mit mind. einer Ko-Morbidität bis zu 17,8-fach erhöht.1 Seit Januar 2026 empfiehlt die STIKO nur noch Prevenar 20® für die Pneumokokken-Indikationsimpfung, auch für 2–17-Jährige.1

Fachinformation | Referenzen

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Mastozytose: KI hilft, Hautläsionen genauer zu bewerten

Mastozytose: KI hilft, Hautläsionen genauer zu bewerten

Forschende der Universität Basel (Schweiz) konnten mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) quantitativ messen, wie stark ein neuer Wirkstoff die Hautveränderungen bei Mastozytose reduziert.

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Weniger niesen bei allergischer Rhinitis dank einer heißen Tasse Matcha?

Es gibt jetzt einen weiteren Grund, Japans berühmten Matcha zu lieben: Eine Studie an Mäusen legt nahe, dass das grüne Teepulver den Niesreiz bei Menschen mit allergischer Rhinitis verringern könnte.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Psychodermatologische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter: Eine Übersicht
Am J Clin Dermatol, 27.03.2026

Durch Künstliche Intelligenz unterstützte Melanom-Diagnostik: Ein systematisches Review mit Metaanalyse zur prospektiven Evidenz
JAMA Dermatol, 25.03.2025

Aktualisierung der evidenzbasierten EuroGuiDerm‑Leitlinie zur Behandlung der Akne
J Eur Acad Dermatol Venereol, 18.03.2026

 
 
 
Kutanes Plattenepithelkarzinom: Präklinisches Modell untersucht Topikum

Kutanes Plattenepithelkarzinom: Präklinisches Modell untersucht Topikum

Ein Inhibitor der lysinspezifische Demethylase 1 (LSD1) aktiviert in präklinischen Modellen antitumorale Signalwege in der Haut. Die Creme könnte einen topischen Ansatz zur Prävention und Behandlung des kutanen Plattenepithelkarzinoms bieten.

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KURZMELDUNGEN:

Vielerorts wird über Ärztemangel geklagt. Deshalb ist Deutschland zunehmend auf ausländische Mediziner angewiesen, die nun dank einfacherer Anerkennung ihre Arbeit schneller aufnehmen können sollen als bisher.
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Der Weg für Änderungen an der umstrittenen Krankenhausreform ist nach monatelangem Ringen frei. Der Bundesrat ließ ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz passieren, das mehr Spielraum bei der Umsetzung vor Ort geben soll.
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Die Expertenkommission hat ihre Empfehlungen zur Sanierung der Krankenversicherung vorgelegt. Nun will die Gesundheitsministerin eine Auswahl treffen. Sie verspricht: Es wird ausgewogen.
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TERMINE:

22nd Congress of the European Association of Dermato Oncology
23.04.–25.04.2026
Prag (Tschechien)

25th European Society for Pediatric Dermatology Congress
28.04.–30.04.2026
Padua (Italien)

10. Interdisziplinärer Allergiezirkel
29.04.2026
Kiel

EADV Course: An introduction in phlebology with hands on training
21.05.–22.05.2026
Rotterdam (Niederlande)

 
 

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