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bei Neurofibromin-1-mutierten Melanomen, die oft therapieresistent gegenüber Immuncheckpoint-Inhibitoren sind, konnte ein Forschungsteam der NYU Langone Health in New York, USA, eine Überaktivität des EGFR-Signalwegs nachweisen. In präklinischen Modellen erwiesen sich die EGFR-Inhibitoren Cetuximab und Afatinib als wirksam gegen Neurofibromin-1-mutierte Melanome. Die Studienautoren sehen darin einen potenziellen Therapieansatz für diese Patientengruppe.
Forschende am Massachusetts General Hospital, USA, haben herausgefunden, dass viele Menschen – unabhängig von einer bestehenden Erdnussallergie – hochgradig ähnliche IgG-Antikörper gegen Erdnussproteine bilden. Diese sogenannten Public Antibodies entstehen auf vorhersehbare Weise und basieren auf gemeinsamen genetischen Grundlagen. Ein neu entwickelter Bluttest identifiziert diese spezifischen Antikörpermuster bereits bei Kleinkindern. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, breit anwendbare Therapien gegen Nahrungsmittelallergien zu entwickeln.
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