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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Dermatologie und Allergologie,
Frauen entwickeln Melanome häufiger an den Gliedmaßen, während bei Männern Kopf, Hals und Rumpf häufiger betroffen sind. Zudem erkranken jüngere Frauen häufiger an Melanomen als gleichaltrige Männer, während bei älteren Männern die Raten steigen. Dies sind die Ergebnisse einer neuen Studie, die im „Journal of Investigative Dermatology“ publiziert wurde. Zum Nachweis der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Inzidenz verwendete die Arbeitsgruppe Daten aus den USA, Australien und Schottland.
Auf dem Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology wurden die Ergebnisse zur Verwendung von Semaglutid bei der Behandlung von Hidradenitis suppurativa (HS) vorgestellt. Die Studie an 30 adipösen Patienten zeigte, dass Semaglutid die Häufigkeit von HS-Schüben reduzierte und die Lebensqualität verbesserte. Zudem kam es zu einer signifikanten Gewichtsreduktion und einer Verringerung von Entzündungswerten. Das Potenzial von Semaglutid in höheren Dosen muss nun in größeren Studien untersucht werden.
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