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in einer aktuellen österreichischen Studie konnten Forschende zeigen, dass sich allergisches Asthma mithilfe eines neu entwickelten molekularen Allergie-Chips zuverlässig identifizieren lässt. Der Chip enthält 63 Allergenmoleküle – etwa aus Pollen, Milben oder Tierhaaren – und grenzt echte Sensibilisierungen von Kreuzreaktionen ab. In der LEAD-Studie wurde bei mehr als 70 Prozent der untersuchten Asthma-Patienten eine IgE-Sensibilisierung nachgewiesen, was den Weg für eine ursächliche Therapie mit einer allergenspezifischen Immuntherapie ebnet.
Forschende der ETH Zürich fanden heraus, dass Hautkrebszellen über winzige membranöse Röhrchen ihre Mitochondrien in benachbarte Fibroblasten einschleusen können. Diese werden dadurch funktionell zu tumorassoziierten Fibroblasten umprogrammiert, die den Krebs durch vermehrte Energieproduktion, Wachstumsfaktoren und Matrixumbau aktiv fördern. Verantwortlich ist unter anderem das Protein MIRO2, dessen Blockade den Transfer unterbinden konnte – ein möglicher Ansatz für zukünftige therapeutische Strategien.
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