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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Dermatologie und Allergologie,
verschiedene Faktoren wie Ernährung oder Adipositas können das Darmmilieu beeinflussen und vermutlich zur Entstehung von immunvermittelten Hautkrankheiten beitragen. Eine umfassende Studie aus Korea, die über 2,1 Millionen Kinder über einen Zeitraum von elf Jahren untersuchte, erhärtet nun den Verdacht, dass Kinder mit Adipositas häufiger von immunvermittelten Hautkrankheiten betroffen sind. Besonders deutlich zeigte sich der Zusammenhang bei der Atopischen Dermatitis.
Eine neue Substanz zur Wundbehandlung haben möglicherweise Forschende der Rutgers University, USA, entdeckt. In einer tierexperimentellen Studie fanden sie heraus, dass ein von parasitären Würmern produziertes Protein die Wundheilung bei Mäusen fördert. Die tägliche Anwendung des Proteins konnte die Schließung von Hautwunden beschleunigen, die Narbenbildung reduzieren und die Regeneration der Haut einschließlich der Bildung neuer Haarfollikel unterstützen. Zukünftige Studien sollen klären, ob dieses Protein auch beim Menschen die Wundheilung verbessern kann.
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