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Liebe Leserinnen und Leser,
eine auf dem EADV-Kongress 2025 vorgestellte Untersuchung legt offen, dass Personen mit Atopischer Dermatitis (AD) signifikant häufiger unter Suizidgedanken leiden. Im Rahmen der „Scars of Life“-Studie wurden 30.801 Erwachsene aus 27 Ländern befragt, darunter mehr als 15.000 mit ärztlich bestätigter AD. Insgesamt berichteten 13,2 Prozent der Betroffenen über Suizidgedanken, verglichen mit 8,5 Prozent in der Kontrollgruppe ohne AD. Besonders gefährdet waren jüngere Erwachsene unter 30 Jahren, Patienten mit moderater bis schwerer AD, ausgeprägtem Juckreiz, Hautschmerz, Schlafstörungen oder Stigmatisierungserfahrungen.
US-amerikanische Forschende analysierten in einer anderen Untersuchung Daten von mehr als 33.000 Personen aus dem Veterans Affairs Corporate Data Warehouse und stellten fest, dass die Einnahme von Nicotinamid das Risiko für neue Hauttumoren senken kann. Die Wissenschaftler verglichen 12.287 Patienten, die die Behandlung erhielten, mit 21.479 ohne Therapie. Insgesamt zeigte sich eine Reduktion des Hautkrebsrisikos um 14 Prozent. Wurde Nicotinamid nach einer ersten Hautkrebserkrankung eingenommen, stieg die Risikoreduktion auf 54 Prozent, während der Nutzen bei Beginn der Behandlung nach weiteren Hautkrebsereignissen abnahm. Den stärksten Nutzen beobachteten die Forschenden bei Plattenepithelkarzinomen.
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