Ausgabe 28/2025

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Freitag, 11. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Dermatologie und Allergologie,

ein Forschungsteam der Nanjing University of Chinese Medicine untersuchte vesikelähnliche Nanopartikel aus Perilla frutescens zur Psoriasistherapie. Im Mausmodell verbesserten die Nanopartikel aus der ostasiatischen Pflanze die Symptome und senkten Th17-assoziierte Zytokine. Eine zentrale Rolle im Wirkmechanismus spielt dabei offenbar eine in den Partikeln angereicherte miRNA. So zeigten durch das Team entwickelte Lipid-Nanopartikel mit der miRNA ebenfalls eine signifikante Verbesserung psoriatischer Läsionen.

Eine aktuelle Phase-III-Studie belegt die Wirksamkeit gentechnisch veränderter Hauttransplantate bei Patienten mit Epidermolysis bullosa. In einer Vergleichsanalyse von 43 Wundpaaren zeigte sich 24 Wochen nach Behandlung eine signifikant verbesserte Heilung der Wunden im Vergleich zur Standardtherapie. Die Transplantate werden patientenindividuell aus genmodifizierten autologen Hautzellen mit funktionsfähigem COL7A1 hergestellt. Nach zwei Jahrzehnten Forschung erhielten die Transplantate im April 2025 die Zulassung durch die US-amerikanische Food and Drug Administration.

Mehr zu diesen und anderen Neuigkeiten lesen Sie in diesem Newsletter und auf unserem Nachrichten-Portal.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
Nanopartikel aus Perillablättern: Neue Hoffnung bei Psoriasis?

Nanopartikel aus Perillablättern: Neue Hoffnung bei Psoriasis?

Ein pflanzliches Nanopartikel aus Perillablättern zeigt vielversprechende Effekte gegen Psoriasis – durch gezielte miRNA-Wirkung auf zentrale Entzündungswege.

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Im Stress auf der DDG? Highlights zu Pso und
AD nachlesen

Bei den AbbVie-Symposien präsentierten Expert*innen die Vorteile einer frühzeitigen Intervention mit Rizankizumab (SKYRIZI®) bei Psoriasis und Psoriasis-Arthritis, inklusive OCT-Einblicken in die Haut. Für die Atopische Dermatitis wurde erläutert, wie Upadacitinib (RINVOQ®) eine optimale Krankheitskontrolle# ermöglichen kann. Neugierig geworden?

 

Pflichttexte & Referenzen

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Epidermolysis bullosa: FDA-Zulassung für gentechnisch veränderte Hauttransplantate

Die Ergebnisse einer Phase-III-Studie belegen, dass bei Patienten mit Epidermolysis bullosa (EB), die mit gentechnisch veränderten Transplantaten behandelt wurden, die Wundheilung signifikant besser war als bei unbehandelten Wunden.

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Pädiatrische PsO#:
Apremilast als First-Line-Systemtherapie

In der Phase 3-Studie SPROUT linderte Otezla® (Apremilast)1 bei Kindern und Jugendlichen* mit
PsO (6-17 Jahre; > 20 kg) belastende Symptome. Z. B. verringerte sich der Juckreiz bei 52,0 % der Patient:innen
(Placebo: 32,1 %; Nominal p = 0,0110).2 Für junge Erkrankte, die häufig Angst vor Spritzen haben2, ist der PDE-4-Hemmer# die erste zugelassene orale In-Label-Systemtherapie.1

Referenzen & Kurzinfo  | Fachinformation

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Melanom: Mitochondriale Blockade stoppt Tumorwachstum

Melanom: Mitochondriale Blockade stoppt Tumorwachstum

Aggressive Melanome überaktivieren zwei mitochondriale Prozesse. Die gezielte Blockade mit bekannten Wirkstoffen ließ Krebszellen im Laborversuch absterben. Die Ergebnisse wurden online in „Cancer“ publiziert.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Wirksamkeit und Sicherheit medizinischer Interventionen bei mittelschwerer bis schwerer Hidradenitis suppurativa
JAMA Dermatol, 02.07.2025

Nichtinvasive Charakterisierung der Melanomtiefe mittels optoakustischer Mesoskopie einzelner Melanozyten
J Eur Acad Dermatol Venereol, 03.07.2025

Phase-II/III-Studie zum strukturierten Verzehr von Apfel bei Birkenpollen-assoziiertem oralen Allergiesyndrom
J Allergy Clin Immunol, 07.07.2025

 
 

Viele unbekannte Schadstoffe in Kosmetika und Pflegeprodukten nachgewiesen

Lifestyle-Produkte enthalten Schadstoffe, die durch bisherige Tests nicht erfasst und regulatorisch bislang nicht abgedeckt werden. Dies konnten Wissenschaftlerinnen der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) mit einer neuen Analysemethode nachweisen.

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Wimpernverlängerung, Lidstrich-Tattoo & Co: So gefährlich können kosmetische Prozeduren fürs Auge sein

Wimpernverlängerung, Lidstrich-Tattoo & Co: So gefährlich können kosmetische Prozeduren fürs Auge sein

Lidstrich-Tattoos und Wimpernverlängerungen können zu unerwünschten Komplikationen führen. Eine Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) klärt auf, mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen ist, wann man nach dem Kosmetik-Studio besser einen Augenarzt aufsucht und von welchen Prozeduren am Auge unbedingt abzuraten ist.

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KURZMELDUNGEN:

Ein kurioser Deal zwischen einem verstorbenen Mann und seinem Hausarzt beschäftigt den Bundesgerichtshof. Im Gegenzug für dessen medizinische Beratung und Behandlung hatte der Mann seinem Arzt nach seinem Tod ein Grundstück versprochen.
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Die Weltgesundheitsorganisation hat eine neue Initiative ins Leben gerufen, mit der sie die Länder auffordert, die realen Preise für Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Getränke bis 2035 durch Gesundheitssteuern um mindestens 50 Prozent anzuheben.
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Zu Beginn der Pandemie besorgte der Staat massenhaft Schutzmaterial, das akut benötigt, aber dann doch nicht verwendet wurde. Das hat finanzielle Auswirkungen – und die Kritik daran wird schärfer.
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TERMINE:

Aufbaukurs Allergologie interdisziplinär
19. Juli 2025
Ulm

Jahrestagung 2025 der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie
3.–5. September 2025
St. Gallen, Schweiz

35. Deutscher Hautkrebskongress
10.–13. September 2025
Essen

 
 

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