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Liebe Leserinnen und Leser,
aktuelle Registerdaten aus Schweden liefern weitere Hinweise darauf, dass Tätowierungen mit einem erhöhten Melanomrisiko assoziiert sein könnten. In der bislang größten Untersuchung dieser Art wurden knapp 2900 Patienten mit Melanom mit einer Kontrollgruppe verglichen. Dabei zeigte sich, dass tätowierte Personen nach Adjustierung für UV-Exposition, Solariumnutzung und Hauttyp ein um 29 Prozent erhöhtes relatives Risiko aufwiesen. Die Autoren betonen, dass die Ergebnisse auf Gruppenebene zu interpretieren und weitere Studien zur Klärung kausaler Zusammenhänge dringend erforderlich sind.
Eine aktuelle Analyse aus Pennsylvania (USA) identifiziert Regionen mit hohem Anteil landwirtschaftlich genutzter Flächen als Hotspots erhöhter Melanomraten. Erwachsene über 50 Jahre hatten dort ein um 57 Prozent erhöhtes Risiko im Vergleich zu anderen Regionen des Bundesstaates – unabhängig von UV-Exposition und sozioökonomischen Faktoren. Besonders auffällig war der Zusammenhang zwischen Melanomraten und dem Umfang kultivierten Ackerlandes sowie dem Einsatz von Herbiziden.
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