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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Dermatologie und Allergologie,
eine Studie der Universität Süddänemark und der Universität Helsinki liefert Hinweise darauf, dass Tätowierungen mit einem erhöhten Risiko für Haut- und Lymphdrüsenkrebs verbunden sein könnten. Die Forschenden analysierten Daten von mehr als 5900 Zwillingspaaren und stellten fest, dass Krebsdiagnosen bei tätowierten Personen häufiger gestellt wurden als bei nicht tätowierten. Besonders ausgeprägt war dieser Zusammenhang bei großflächigen Tätowierungen. Ein möglicher Mechanismus könnte die Anreicherung von Tintenpartikeln in den Lymphknoten sein, die eine Immunreaktion auslösen.
Ein Team der Universität Stockholm hat eine biobasierte Haarpflege auf Basis von Lignin-Gel-Emulsionen entwickelt. Die Forschenden heben das Potenzial von Lignin als nachhaltige Alternative in kosmetischen und biomedizinischen Anwendungen hervor. So kann die Formulierung zum Beispiel den Einsatz synthetischer Tenside und Stabilisatoren reduzieren, die in herkömmlichen Produkten enthalten sind. Erste Tests zeigen, dass die Spülung mit handelsüblichen Produkten hinsichtlich Stabilität, Viskosität und Pflegeleistung vergleichbar ist.
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