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Liebe Leserinnen und Leser,
wann Ekzeme im Kindesalter auftreten, wie ausgeprägt sie sind und wie lange sie anhalten, scheint maßgeblich zu beeinflussen, ob betroffene Kinder ihre Nahrungsmittelallergien überwinden können. Diese Beobachtung stammt aus einer Analyse, die auf der diesjährigen Tagung des American College of Allergy, Asthma and Immunology vorgestellt wurde. Kinder mit früh beginnenden und schwereren Ekzemen wiesen eine geringere Wahrscheinlichkeit auf, orale Toleranz zu entwickeln. Der Schweregrad der Hauterkrankung zeigte sich als entscheidender Faktor, während die reine Krankheitsdauer einen nicht linearen Einfluss hatte. Die Studie legt nahe, dass nicht nur das allergische Profil, sondern auch das Management des Ekzems frühzeitig den Krankheitsverlauf mitbestimmen kann.
Auch in anderen Studien, die bei der Jahrestagung präsentiert wurden, stand der Zusammenhang zwischen Ekzemen und Immunregulation im Mittelpunkt. Forschende aus den USA berichteten, dass Kinder mit Atopischer Dermatitis von einer COVID‑19‑Impfung doppelt profitieren: Neben dem direkten Schutz vor SARS‑CoV‑2 traten bei Geimpften weniger Haut- und Atemwegsinfektionen sowie allergische Erkrankungen auf. Die Impfung senkte unter anderem die Häufigkeit von Asthma, Allergischer Rhinitis und Kontaktdermatitis und verzögerte das Auftreten weiterer atopischer Erkrankungen.
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