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das topische fluoreszierende Kontrastmittel PARPi-FL zeigte in einer Untersuchung US-amerikanischer Forschender aus New York vielversprechende Ergebnisse bei der Diagnostik von Basalzellkarzinomen. Bereits innerhalb von fünf Minuten konnte das Mittel in menschlichen Gewebeproben zuverlässig maligne von benignen Läsionen unterscheiden. Damit könnte künftig eine schnelle und nicht invasive Diagnostik möglich werden, die Biopsien reduziert und eine frühzeitige Therapie erleichtert. Darüber hinaus bietet das Verfahren Potenzial für die Diagnostik des malignen Melanoms, da PARP1 auch dort überexprimiert wird.
Auch bei entzündlichen Dermatosen ist die frühzeitige Diagnosestellung entscheidend. Ein Lichen sclerosus bleibt jedoch noch zu oft lange unerkannt, was zu erheblichen Komplikationen führen kann. Die neue S3-Leitlinie betont daher die Notwendigkeit einer frühen und konsequenten Therapie mit topischen Glucocorticoiden. Diese können nicht nur Beschwerden lindern, sondern auch das Fortschreiten der Erkrankung und das Risiko von Karzinomen verhindern. Besonderes Augenmerk legt die Leitlinie zudem auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Aufklärung und Schulung von Betroffenen, um die Therapietreue und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
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