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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Dermatologie und Allergologie,
eine Studie des Johns Hopkins Kimmel Cancer Centers, USA, zeigt, dass altersbedingte Veränderungen in Fibroblasten bei männlichen Mäusen die Entwicklung aggressiver, therapieresistenter Melanome begünstigen. In der Untersuchung traten bei männlichen Mäusen vermehrt DNA-Schäden sowie eine erhöhte Produktion des knochenmorphogenen Proteins 2 auf, was die Invasivität von Melanomzellen steigert. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, eine Therapie besser auf geschlechts- und altersbedingte Unterschiede anzupassen.
Forschende der Mayo Clinic, USA, haben herausgefunden, dass Menschen mit monoklonaler B-Zell-Lymphozytose ein um 92 Prozent erhöhtes Risiko haben, an einem Melanom zu erkranken. Die monoklonale B-Zell-Lymphozytose, eine Vorstufe der Chronischen lymphatischen Leukämie, könnte damit ein wichtiger Biomarker für die Früherkennung von Melanomen sein. Die Forschenden untersuchten mehr als 7000 Personen und stellten neben dem erhöhten Melanomrisiko auch eine höhere Wahrscheinlichkeit für Krebserkrankungen des Lymphsystems fest.
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