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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Dermatologie und Allergologie,
eine aktuelle Studie der Yale School of Medicine zeigt, dass eine erhöhte Feinstaubbelastung mit einem höheren Risiko für Ekzeme assoziiert ist. Analysen mit 286.862 Erwachsenen ergaben, dass ein Anstieg der PM2,5-Konzentration um 10 µm/m³ die Wahrscheinlichkeit, an Ekzemen zu erkranken, mehr als verdoppelt. Die Forschenden sehen in der Luftverschmutzung einen möglichen Einflussfaktor auf das Immunsystem und betonen die Bedeutung dieser Erkenntnisse für das Verständnis der gesundheitlichen Auswirkungen von Umweltfaktoren.
Ein Team der Universität Kopenhagen hat ein Pflaster entwickelt, das die Behandlung von Psoriasis vereinfachen könnte. Das Pflaster kombiniert zwei Wirkstoffe, die kontrolliert und zeitlich abgestimmt freigesetzt werden, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen und Entzündungen zu reduzieren. Erste Tests zeigen eine vergleichbare Wirksamkeit mit herkömmlichen Cremes. Neben der Psoriasis-Behandlung könnte die Methode auch bei anderen entzündlichen Hautkrankheiten und in der Wundheilung eingesetzt werden.
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