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eine japanische Arbeitsgruppe analysierte Gewebeproben von Keloiden und liefert so neue Erkenntnisse zur Pathogenese von überschießenden Narben. Mithilfe von Einzelzell-RNA-Sequenzierungen konnten die Forschenden eine bislang unbekannte Untergruppe von Fibroblasten identifizieren, die den mechanosensitiven Ionenkanal Piezo2 stark exprimieren. Diese Fibroblasten zeigten eine ausgeprägte Kollagensynthese und fanden sich vor allem in aktiv wachsenden Keloidarealen. Zielgerichtete Therapien wie Piezo2-Inhibitoren könnten künftig als neue Option die Lebensqualität von Betroffenen verbessern, so die Hoffnung der Autoren.
Laut einer beim diesjährigen Kongress des European College of Neuropsychopharmacology in Amsterdam vorgestellten Studie aus Spanien haben psychiatrische Patienten mit Hautsymptomen ein deutlich erhöhtes Risiko für Depressionen und Suizidgedanken. Die Untersuchung von 481 Patienten mit einer Erstepisode einer Psychose ergab bei 14,5 Prozent dermatologische Auffälligkeiten wie Exantheme, Juckreiz oder Photosensibilität. Diese Gruppe entwickelte im Verlauf höhere Depressionswerte und ein erhöhtes Suizidrisiko im Vergleich zu Patienten ohne Hautsymptome. Die Forschenden sehen darin einen möglichen frühen Marker für besonders gefährdete Patientengruppen.
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