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in einer aktuellen Langzeitstudie mit 347 Müttern und deren Kindern konnten Forschende aus den USA einen Zusammenhang zwischen einer erhöhten Triclosan-Belastung und dem Auftreten allergischer Erkrankungen bei Kindern nachweisen. Es wurden bis zu zehn Urinproben pro Kind analysiert. Eine Verdopplung der Triclosan-Konzentration im Urin war mit einem bis zu 40 Prozent erhöhten Risiko für Ekzemsymptome im Alter von acht bis zwölf Jahren assoziiert. Ebenso war das Risiko für Heuschnupfensymptome bei doppelter Triclosan-Konzentration um zwölf Prozent erhöht.
Weitere spannende Studienergebnisse aus den USA könnten die Grundlage für neue therapeutische Ansätze zur Verbesserung der Heilung von Hautwunden bilden. Die Forschenden identifizierten in einer präklinischen Studie einen Signalweg, der für die schnelle und narbenfreie Heilung der Mundschleimhaut verantwortlich ist. Der GAS6-AXL-Signalweg blockiert eine Kaskade, die sonst die Narbenbildung fördert. Wurde das Enzym AXL gehemmt, verschlechterte sich die Wundheilung der Mundschleimhaut. Wurde hingegen AXL in Hautwunden aktiviert, heilten diese ähnlich effizient und narbenfrei wie Wunden der Mundschleimhaut.
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