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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Dermatologie und Allergologie,
soziale Determinanten wie ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht, Einkommen und Beschäftigungsstatus hängen eng mit dem Sonnenbrand- und Hautkrebsrisiko zusammen, wie eine Untersuchung der Florida Atlantic University offenlegt. Basierend auf einer landesweit repräsentativen Stichprobe zeigt sich, dass höhere Einkommensgruppen ein deutlich erhöhtes Sonnenbrandrisiko aufweisen, während ältere Erwachsene, Frauen sowie Personen mit hispanischer, afroamerikanischer oder asiatischer Herkunft seltener betroffen sind.
Eine türkische Arbeitsgruppe liefert detaillierte Einblicke in die dynamische Reaktion der DNA auf UV-induzierte Schäden. Ihre Studie zeigt, dass sich die DNA-Struktur aktiv neu organisiert, um Reparaturen zu erleichtern. Mithilfe von Deep Learning analysierten die Forschenden, wie bestimmte Genombereiche priorisiert und bestimmte Gene innerhalb von Minuten aktiviert werden, um Zellschutzmechanismen zu unterstützen. Diese Erkenntnisse könnten zur Entwicklung neuer Strategien zur Prävention und Behandlung von Hautkrebs beitragen, so die Hoffnung der Autoren.
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