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Liebe Leserinnen und Leser,
kutane Nebenwirkungen onkologischer Therapien nehmen mit dem Einsatz moderner Behandlungsformen weiter zu. Ein Team aus den USA kritisiert, dass die aktuelle Version der Common Terminology Criteria for Adverse Events (CTCAE) die Schwere kutaner Toxizitäten häufig anhand der eingesetzten Therapie statt anhand der tatsächlichen Symptomlast und funktionellen Einschränkung der Patienten definiert. Dies führt zu inkonsistenter Dokumentation und erschwert die Vergleichbarkeit klinischer Studien. Die Autoren schlagen daher einen patientenzentrierten Ansatz vor, der Symptome, Lebensqualität und Ausmaß des Hautbefalls stärker berücksichtigt und so klinisch relevantere Bewertungen ermöglichen könnte.
Neue Erkenntnisse zur Tumorimmunologie könnten perspektivisch die therapeutischen Strategien beim Melanom erweitern. Forschende aus Australien beobachteten in Echtzeit CD169-positive Makrophagen bei der Phagozytose von Melanomzellen. Die an den Tumorrändern lokalisierten Immunzellen hemmten das Tumorwachstum offenbar unabhängig von T- und B-Lymphozyten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Makrophagenpopulation insbesondere für immunologisch „kalte“ Tumoren zukünftig therapeutisch relevant sein könnte.
Weitere aktuelle Studienergebnisse finden Sie auf unserem Nachrichtenportal. Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen
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