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in einer aktuellen Studie haben US-amerikanische Forschende spezielle Mikrozonen an der Oberfläche von Melanomzellen beschrieben: sogenannte CRATER. In diesen Zonen interagieren T-Zellen besonders intensiv mit Tumorzellen. Anhand eines Zebrafischmodells konnten die Forschenden das Verhalten der Immunzellen über 24 Stunden in Echtzeit beobachten. Dabei zeigte sich, dass sich T-Zellen bevorzugt in diesen CRATER-Regionen ansammeln und dort länger verweilen. Nach Stimulation des Immunsystems dehnten sich diese Zonen aus, was zu einer effektiveren Tumorabwehr führte. Auch in humanen Melanomproben konnten solche Strukturen nachgewiesen werden. Langfristig könnten CRATER als Biomarker dienen, um die Wirksamkeit einer Immuncheckpoint-Blockade präziser zu beurteilen.
Forschende des Children’s Hospital of Philadelphia (USA) berichten von einem deutlichen Rückgang Immunglobulin(Ig)-E-vermittelter Nahrungsmittelallergien seit Einführung der Leitlinien zur frühen Exposition gegenüber Nahrungsantigenen. So ist die Prävalenz von Erdnussallergien nach Umsetzung der Empfehlungen in den USA von 0,79 auf 0,45 Prozent gesunken. Insgesamt gingen IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergien von 1,46 auf 0,93 Prozent zurück. Nach Einführung der Empfehlungen war Erdnuss nicht länger die häufigste Ursache einer Nahrungsmittelallergie, sondern rückte hinter Hühnerei an zweite Stelle.
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