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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,
Forscher der Harvard Medical School, USA, fanden heraus, dass Schilddrüsenhormone auf neuronale Schaltkreise in der Hirnrinde wirken, indem sie verschiedene Gene anschalten und so die neuronalen Verknüpfungen verändern. Als die Forscher einen höheren Schilddrüsenhormonspiegel in der Hirnrinde induzierten, waren die Mäuse außerdem eher bereit, ihre Umgebung zu erkunden und Risiken einzugehen. „Es ist bemerkenswert, dass der Schilddrüsenhormonrezeptor im erwachsenen Gehirn nicht nur im Hypothalamus, sondern im Grunde überall vorhanden ist“, kommentiert Hauptautor Daniel Hochbaum.
Und eine Studie der Florida State University, USA, zeigt, wie Zink, pH-Werte und Insulin zusammenwirken, um die Bildung von Eiweißklumpen zu verhindern, die zur Entstehung von Typ-2-Diabetes beitragen. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes neigt Amylin dazu, sich zu schädlichen Amyloid-Plaques zu verklumpen und die für die Hormonproduktion zuständigen Inselzellen zu zerstören. Insulin erweise sich hier als potenzielle Lösung, da es die Aggregation von Amylin verhindern kann, schreiben die Autoren.
Auch interessant: Bei Personen, die chronische Diabetes-Komplikationen haben, ist es wahrscheinlicher, dass sie an einer psychischen Störung leidet und umgekehrt. Das ist das Ergebnis einer Studie der University of Michigan, USA.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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