Ausgabe 36/2024

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Freitag, 06. September 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,

Forscher der Harvard Medical School, USA, fanden heraus, dass Schilddrüsenhormone auf neuronale Schaltkreise in der Hirnrinde wirken, indem sie verschiedene Gene anschalten und so die neuronalen Verknüpfungen verändern. Als die Forscher einen höheren Schilddrüsenhormonspiegel in der Hirnrinde induzierten, waren die Mäuse außerdem eher bereit, ihre Umgebung zu erkunden und Risiken einzugehen. „Es ist bemerkenswert, dass der Schilddrüsenhormonrezeptor im erwachsenen Gehirn nicht nur im Hypothalamus, sondern im Grunde überall vorhanden ist“, kommentiert Hauptautor Daniel Hochbaum.

Und eine Studie der Florida State University, USA, zeigt, wie Zink, pH-Werte und Insulin zusammenwirken, um die Bildung von Eiweißklumpen zu verhindern, die zur Entstehung von Typ-2-Diabetes beitragen.  Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes neigt Amylin dazu, sich zu schädlichen Amyloid-Plaques zu verklumpen und die für die Hormonproduktion zuständigen Inselzellen zu zerstören. Insulin erweise sich hier als potenzielle Lösung, da es die Aggregation von Amylin verhindern kann, schreiben die Autoren.

Auch interessant: Bei Personen, die chronische Diabetes-Komplikationen haben, ist es wahrscheinlicher, dass sie an einer psychischen Störung leidet und umgekehrt. Das ist das Ergebnis einer Studie der University of Michigan, USA.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Studie: Schilddrüsen-Hormone regen das Erkundungsverhalten an

Studie: Schilddrüsen-Hormone regen das Erkundungsverhalten an

Eine neue Studie in einem Tiermodell der Harvard Medical School, USA, zeigt, dass Schilddrüsenhormone neuronale Verknüpfungen so verändern, dass das Erkundungsverhalten angeregt wird.

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Typ-2-Diabetes: Wie Insulin, Zink und pH-Wert schädliche Proteine blockieren

Eine neue Studie der Florida State University, USA, zeigt, wie Zink, pH-Werte und Insulin zusammenwirken, um die Bildung von Eiweißklumpen zu verhindern, die zur Entstehung von Typ-2-Diabetes beitragen.

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Studie: Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und chronischen Diabetes-Komplikationen

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Bei Personen, die chronische Diabetes-Komplikationen haben, ist es wahrscheinlicher, dass sie an einer psychischen Störung leidet und umgekehrt. Das ist das Ergebnis einer Studie der University of Michigan, USA.

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Herzschwäche: Telemedizin laut Studie vor allem bei Diabetes-Patienten von Nutzen

Eine Fernüberwachung von Patienten mit Herzinsuffizienz und Diabetes kann die Gesamtmortalität und Hospitalisierungsrate reduzieren. So das Ergebnis der Post-hoc-Analyse der TIM-HF2-Studie am Deutschen Herzzentrum der Charité Berlin.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Genauigkeit der kontinuierlichen Glukoseüberwachung bei Hämodialysepatienten mit Diabetes. Diabetes Care 30.08.2024.

Integrierte Strategien zur Unterstützung der Diabetestechnologie in der Schwangerschaft. Obstetrics & Gynecology 29.08.2024.

Neue Rolle der Lipid- und Stoffwechselsensorik bei der neuroendokrinen Kontrolle von Körpergewicht und Fortpflanzung.
Frontiers in Endocrinology 03.09.2024.

 
 
 
Krankenhausreform: VDBD fordert Sicherung der stationären Diabetesberatung

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Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) fordert, im Rahmen der Krankenhausreform die stationäre Diabetesberatung in die geplanten Vorhaltepauschalen zu integrieren.

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PANORAMA:

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Das Universitätsklinikum Leipzig erreicht 2023 ein fast ausgeglichenes Ergebnis. Grund dafür seien auch zusätzliche Finanzmittel von Bund und Freistaat Sachsen.
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TERMINE:

40. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention
16. - 18. Oktober 2024
Köln

52. Jahrestagung der Österreichischen Diabetes Gesellschaft
14. - 16. November 2024
Salzburg, Österreich

Diabetes Herbsttagung
22. - 23. November 2024
Hannover

endo-update 2024
28. - 30. November 2024
Garmisch-Partenkirchen

 
 

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