Ausgabe 14/2026

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Mittwoch, 01. April 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

sich glutenfrei zu ernähren, bedeutet für Zöliakiepatienten auch, dass sie ihren Bedarf an Ballaststoffen aus anderen Lebensmitteln als Getreide decken müssen. Doch selbst wenn sie dafür Sorge tragen, kann es dazu kommen, dass die mit der Nahrung zugeführten Ballaststoffe nur unzureichend verwertet werden. Schuld daran kann, wie eine neue Studie zeigt, ein gestörtes Dünndarmmikrobiom sein. Forschende aus Kanada und den USA haben ermittelt, dass insbesondere ein Mangel an Bakterien der Familie Prevotellaceae im Dünndarm dazu führen kann, dass eine ballaststoffreiche Ernährung Zöliakiepatienten keinen Nutzen bringt. Die Studienautoren plädieren daher für einen synbiotischen Ansatz – eine Kombination geeigneter Ballaststoffe und probiotischer Bakterien – als wirksamere Unterstützung der Darmgesundheit bei Zöliakie.

Nicht immer werden Patienten, die ein erhöhtes Leberkrebsrisiko besitzen, frühzeitig erkannt – und damit ein Hepatozelluläres Karzinom häufig erst in einem Stadium entdeckt, in dem die Aussichten auf eine erfolgreiche Therapie sinken. Mit einem neu entwickelten KI-Modell hofft eine internationale Arbeitsgruppe jetzt, die Chancen für eine frühe Identifizierung von Hochrisikopersonen erhöhen zu können. Die Künstliche Intelligenz verarbeitet in diesem Modell Informationen, die in der Versorgung routinemäßig erhoben werden.

Ebenfalls mit der Vorhersage des Leberkrebsrisikos haben sich Wissenschaftler aus Japan beschäftigt: Im Mittelpunkt ihrer Untersuchung standen von einer chronischen Hepatitis B funktionell geheilte Patienten und ein Serumbiomarker. Mehr zu diesen und weiteren Studien und Neuigkeiten aus der Gastroenterologie finden Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Zöliakie: Fehlen von Darmbakterien verhindert möglicherweise Nutzen ballaststoffreicher Ernährung

Zöliakie: Fehlen von Darmbakterien verhindert möglicherweise Nutzen ballaststoffreicher Ernährung

Bei Zöliakie wird häufig dazu geraten, den Ballaststoffkonsum zu erhöhen, um die Verdauung zu unterstützen und Symptome zu lindern. Ob das hilft, hängt aber offenbar vom Vorhandensein der richtigen Darmbakterien ab.

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Vielfältige Effekte nutzen und neue Perspektiven eröffnen

Neben einer lebensverändernden Gewichtsabnahme mit Wegovy® 7,2 mg von durchschnittlich ~ 21 % (STEP-UP Studie1,*) konnte Wegovy® 2,4 mg den Fatty Liver Index um 19 %, das Placebo um nur 3 % senken. Zusätzlich haben sich ALT, AST und GGT signifikant und schnell verbessern im Vergleich zum Placebo (SELECT-Studie2,†).

Referenzen & Pflichttext

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Vorsorge verbessern: KI-Modell zur Einschätzung des Leberkrebsrisikos entwickelt

Laut einem internationalen Forschungsteam lässt sich das Risiko für Leberkrebs mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) anhand von routinemäßig erhobenen klinischen Daten ermitteln. Das von den Wissenschaftlern entwickelte Modell basiert auf Informationen zu Vorerkrankungen, Laborwerten und Lebensstilfaktoren.

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MASH: lebergerichtete Therapie ist kein Wunschdenken mehr

Rezdiffra® ist die erste und einzige lebergerichtete MASH-Therapie bei mäßiger bis fortgeschrittener Fibrose. Lesen Sie mehr über die überzeugende Wirksamkeit und das gute Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil dieser zielgerichteten Therapie.1

1. Fachinformation Rezdiffra®, Stand August 2025. | DE-PP-RES-00105 02/26

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Chronische Hepatitis B: Biomarker für Vorhersage eines erhöhten Leberkrebsrisikos identifiziert

Chronische Hepatitis B: Biomarker für Vorhersage eines erhöhten Leberkrebsrisikos identifiziert

Ein japanisches Forschungsteam hat die Serumkonzentration von Hepatitis-B-RNA als Biomarker identifiziert, der das Leberkrebsrisiko bei Patienten, die funktionell von einer chronischen Hepatitis B geheilt wurden, genauer stratifiziert.

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Hoch hinaus - Disease Clearance bei
Colitis ulcerosa

Therapieziele im Wandel: Disease Clearance verbindet Symptomfreiheit mit endoskopisch und histologisch fehlender Krankheitsaktivität. Welche Rolle spielt dieses ambitionierte Ziel in der Therapie der Colitis ulcerosa – und was zeigen aktuelle 4‑Jahres‑Daten zu Omvoh® (Mirikizumab)*?

*Pflichttext Omvoh®

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Fortgeschrittener dMMR-Darmkrebs: Zusätzliche Immuntherapie halbiert Rückfallrate

Die ATOMIC-Studie liefert neue Erkenntnisse zu Kolorektalkarzinomen mit defekter DNA-Mismatch-Reparatur: Demnach verbessert eine Ergänzung der standardmäßigen adjuvanten Chemotherapie durch die Immuntherapie mit Atezolizumab die Behandlungsergebnisse deutlich.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Kolorektalkrebs-Risiko bei negativem Koloskopie-Befund oder Nichtadhärenz nach positivem Screening mittels Test auf okkultes Blut im Stuhl
JAMA Netw Open 2026;9(3):e262404.

Ileozökalresektion versus Infliximab bei ilealem Morbus Crohn: Zehn-Jahre-Follow-up der LIR!C-Studie
Lancet Gastroenterol Hepatol 2026;11(4):314-322.

Lebensbedrohliche Blutungen im unteren Gastrointestinaltrakt nach routinemäßigen anorektalen Eingriffen: Fallserie und Bedeutung für das Management solcher Ereignisse
BMC Gastroenterol, 28.03.2026

 
 
 
Neue Erkenntnisse zu Insulinomen: Rolle des Gens DOCK10 aufgedeckt

Neue Erkenntnisse zu Insulinomen: Rolle des Gens DOCK10 aufgedeckt

Forschende haben ein Schlüssel-Gen für die abnorme Insulinsekretion bei Insulinomen identifiziert. Die Entdeckung lässt auf neue Ansätze für die Diagnose und Therapie hoffen.

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KURZMELDUNGEN:

Nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Anpassung der Krankenhausreform (KHAG) im Bundesrat warnen die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft und das Deutsche Krebsforschungszentrum vor erheblichen Risiken für die Qualität der onkologischen Versorgung in Deutschland.
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Die drei Fachgesellschaften DGVS, DGRh und DDG haben eine Kommission gegründet, um die Grundlage für bessere Versorgung bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen zu schaffen. Die konstituierende Sitzung fand am 4. März statt.
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Vielerorts wird über Ärztemangel geklagt. Deshalb ist Deutschland zunehmend auf Mediziner aus dem Ausland angewiesen. Die sollen ihre Arbeit schneller aufnehmen können als bisher.
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TERMINE:

41. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung
15.–18. April 2026
Köln

CED regional: Ernährungs- und Komplementärmedizin bei CED
15. April 2026
Kassel

53. Jahrestagung der Gesellschaft für Gastroenterologie in Bayern
17.–18. April 2026
Neumarkt in der Oberpfalz

Workshop Week Rhein/Ruhr 2026
23.–25. April 2026
Düsseldorf

CED compact Berlin: Leitlinien bei CED – immer oder auch mal Ausnahmen?
24.04.2026
Berlin

 
 

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