Liebe Leserinnen und Leser,
sich glutenfrei zu ernähren, bedeutet für Zöliakiepatienten auch, dass sie ihren Bedarf an Ballaststoffen aus anderen Lebensmitteln als Getreide decken müssen. Doch selbst wenn sie dafür Sorge tragen, kann es dazu kommen, dass die mit der Nahrung zugeführten Ballaststoffe nur unzureichend verwertet werden. Schuld daran kann, wie eine neue Studie zeigt, ein gestörtes Dünndarmmikrobiom sein. Forschende aus Kanada und den USA haben ermittelt, dass insbesondere ein Mangel an Bakterien der Familie Prevotellaceae im Dünndarm dazu führen kann, dass eine ballaststoffreiche Ernährung Zöliakiepatienten keinen Nutzen bringt. Die Studienautoren plädieren daher für einen synbiotischen Ansatz – eine Kombination geeigneter Ballaststoffe und probiotischer Bakterien – als wirksamere Unterstützung der Darmgesundheit bei Zöliakie.
Nicht immer werden Patienten, die ein erhöhtes Leberkrebsrisiko besitzen, frühzeitig erkannt – und damit ein Hepatozelluläres Karzinom häufig erst in einem Stadium entdeckt, in dem die Aussichten auf eine erfolgreiche Therapie sinken. Mit einem neu entwickelten KI-Modell hofft eine internationale Arbeitsgruppe jetzt, die Chancen für eine frühe Identifizierung von Hochrisikopersonen erhöhen zu können. Die Künstliche Intelligenz verarbeitet in diesem Modell Informationen, die in der Versorgung routinemäßig erhoben werden.
Ebenfalls mit der Vorhersage des Leberkrebsrisikos haben sich Wissenschaftler aus Japan beschäftigt: Im Mittelpunkt ihrer Untersuchung standen von einer chronischen Hepatitis B funktionell geheilte Patienten und ein Serumbiomarker. Mehr zu diesen und weiteren Studien und Neuigkeiten aus der Gastroenterologie finden Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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