Ausgabe 36/2025

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Mittwoch, 03. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

Stuhlproben in der Darmkrebsvorsorge kennt man ja: Gesucht wird dabei nach Spuren von Blut, die – wenn sie gefunden werden – eine Koloskopie nach sich ziehen sollten. Im Rahmen dieser dann kann gegebenenfalls eine Diagnose gestellt werden. Die Koloskopie ist aber hierfür eben unerlässlich. Viel angenehmer für den Patienten – und weniger aufwendig für das Gesundheitssystem – wäre es doch, wenn es bei der Stuhlprobe bleiben könnte.

Eine Forschergruppe aus der Schweiz hat sich für eine solche Strategie das Darmmikrobiom zunutze gemacht und setzt dabei insbesondere auf Subspezies von Darmbakterien. Sie wurden in einem umfassenden Katalog zusammengefasst, den man dann mit klinischen Daten kombinierte. Herausgekommen ist dabei ein Modell, anhand dessen sich mit einer einfachen Stuhlprobe feststellen lässt, ob eine Darmkrebserkrankung vorliegt. Mehr zu der aktuellen Veröffentlichung können Sie in unserem Newsletter erfahren.

Übrigens: Erinnern Sie sich an den Frühsommer des Jahres 2011, als der Erreger EHEC sich in deutschen Krankenhäusern und in den Schlagzeilen breitmachte? Nun sind die starke Zellgifte produzierenden enterohämorrhagischen Escherichia coli in größerem Stil zurückgekehrt. Während sich die Meldungen von Krankheitsfällen – vor allem unter Kindern – in Mecklenburg-Vorpommern häufen, hat das Robert Koch-Institut aber im Moment (noch) keine Hinweise auf vergleichbare Entwicklungen in anderen Bundesländern.

Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Kolorektalkarzinom: Darmbakterien können Hinweis geben

Kolorektalkarzinom: Darmbakterien können Hinweis geben

Wissenschaftler aus der Schweiz haben einen auf Künstlicher Intelligenz basierenden Ansatz entwickelt, mit dem sich dank des Mikrobioms im Darm ein Kolorektalkarzinom feststellen lässt.

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Food for thoughts – Adipositas und CED

Lust auf frische Impulse? Am 18.09. um 20 Uhr lädt Sie das Gastroenterologie-Team von Lilly zum Dinner Talk „Food for thoughts“ im Kupfersaal ein. Gemeinsam mit unseren Expert:innen Frau Prof. Blumenstein, Frau Dr. Wiestler, Frau Dr. Hupa-Breier und Herrn Prof. Bojunga sprechen wir über das spannende Thema Adipositas und CED. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!

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Magen-Darm-Symptome bei Krebspatienten lindern

Ein Review samt Meta-Analyse von Forschern der University of Illinois Urbana-Champaign zeigt, welche Ernährungsinterventionen Magen-Darm-Beschwerden von Krebspatienten am wirksamsten lindern. Denn leidet die Lebensqualität stark unter solchen Beschwerden, wird eine Therapie nicht selten abgebrochen.

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Agieren statt verlieren

Bei MASH-Patient:innen mit mäßiger bis fortgeschrittener Fibrose sind eine frühe Diagnose und ein aktives Management entscheidend, um schwere Folgen zu verhindern.1, 2  Erfahren Sie hier mehr über die Risiken einer unbehandelten Fibrose.

Referenzen

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Schwanger mit Chronisch-entzündlicher Darmerkrankung: Konferenz hat erste globale Leitlinien erarbeitet

Schwanger mit Chronisch-entzündlicher Darmerkrankung: Konferenz hat erste globale Leitlinien erarbeitet

Für Patientinnen, die an Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CEDs) leiden, kann eine Schwangerschaft große Unsicherheit auch in Bezug auf die eigene Erkrankung mit sich bringen. Immer steht die Frage im Raum, ob und wie sich die CED-Medikamente auf den Schwangerschaftsverlauf und das ungeborene Kind auswirken.

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Wie Krebs andere Zellen für sich arbeiten lässt

Krebszellen rüsten gesunde Nachbarzellen mit zusätzlichen Zellkraftwerken aus, um sie für sich arbeiten zu lassen. Dies zeigen Forschende der ETH Zürich in einer neuen Studie. Der Krebs nutzt damit einen Mechanismus aus, der häufig der Reparatur beschädigter Zellen dient.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Umfassende Proteom-Analyse ergibt neue molekulare Subtypen des Siegelringzellkarzinoms des Magens: Identifizierung möglicher prognostischer Biomarker und Therapieziele.
Genes Dis, 14.07.2025

Künstliche Intelligenz zur Quantifizierung mukosaler Ulzera in der Endoskopie bei Morbus Crohn
Clin Gastroenterol Hepatol, 18.08.2025

Rolle intestinaler Stammzellen in der Pathogenese Chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen
World J Stem Cells 2025;17(8):107639

 
 
 
 
RKI sieht keine deutschlandweite Häufung von EHEC-Fällen

RKI sieht keine deutschlandweite Häufung von EHEC-Fällen

Nach EHEC-Infektionen bei mehreren Kindern und Erwachsenen in Mecklenburg-Vorpommern sieht das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell keine Hinweise auf eine Häufung von EHEC-Fällen in anderen Regionen Deutschlands. Gleiches gelte für das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), wie eine Sprecherin erklärte.

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KURZMELDUNGEN:

Stempel statt Unterschrift: Die Verordnung von Rezepten auf diese Weise zieht für einen Internisten nun eine Regresszahlung von knapp 500.000 Euro nach sich. Die KBV bezeichnet das Urteil des Bundessozialgerichtes als „unverhältnismäßig und überzogen“.
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Viele Krankenhäuser sind selbst Notfallpatienten  hohe Verluste bedrohen die Existenz. Düster sieht es bei den öffentlichen Häusern aus. Nur eine Minderheit schreibt noch schwarze Zahlen.
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Informatiker haben ein neues System entwickelt, das mittels Künstlicher Intelligenz automatisiert nach fragwürdigen wissenschaftlichen Zeitschriften sucht. Offenbar sind derzeit mehr als 1000 solcher Zeitschriften im Umlauf.
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TERMINE:

Viszeralmedizin 2025
15. - 20. September 2025
Leipzig

 
 

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