Ausgabe 10/2025

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Mittwoch, 05. März 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,

zu Beginn des Darmkrebsmonats März widmen wir unseren Newsletter zu großen Teilen diesem Thema und berichten unter anderem über neue Erkenntnisse zum Zusammenhang des Risikos für Kolorektalkarzinome und steatotischen Lebererkrankungen. Die Autoren einer bevölkerungsbasierten Studie aus Japan zeigen darin Unterschiede in der Häufigkeit und dem Risiko für Darmkrebs bei Patienten verschiedener Subgruppen solcher Lebererkrankungen auf.

Eine kürzlich in „Cancer“ publizierte Analyse zweier Studien belegt, dass Patienten, die ein Kolonkarzinom überlebt haben, selbst etwas für ihre Langzeitprognose tun können: Sie profitieren offenbar von Bewegung und Sport. Den Forschenden zufolge erzielten Krebsüberlebende, die drei Jahre nach der Behandlung (Resektion und Chemotherapie) tumorfrei waren und regelmäßig Sport trieben, in der Auswertung gepoolter Daten zum Teil sogar bessere nachfolgende Überlebensraten als Kontrollen aus der Allgemeinbevölkerung. Darmkrebspatienten hingegen, bei denen Blutanalysen nach der Resektion noch auf eine Restkrebserkrankung hindeuten, könnte laut einer anderen Arbeit möglicherweise die zusätzliche postoperative Gabe von Celecoxib nützen.

Mehr zu diesen und weiteren aktuellen Themen finden Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal. Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Darmkrebsrisiko und steatotische Lebererkrankungen: Unterschiede in Subgruppen festgestellt

Darmkrebsrisiko und steatotische Lebererkrankungen: Unterschiede in Subgruppen festgestellt

Eine bevölkerungsbasierte Studie aus Japan zeigt Unterschiede in der Häufigkeit und dem Risiko für Kolorektalkarzinome bei Patienten mit Stoffwechseldysfunktion-assoziierter steatotische Lebererkrankung (MASLD), MASLD mit erhöhtem Alkoholkonsum und alkoholbedingten Lebererkrankungen auf.

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IMULDOSA® bei Morbus Crohn: Weil jede:r Patient:in zählt

Mit Imuldosa®, dem wirtschaftlichen Ustekinumab, öffnen Sie mehr Morbus-Crohn-Patient:innen die Tür zu einer effektiven Therapie – in den bekannten Farbcodes zur Zuordnung der Dosierungen. Die benutzerfreundliche Imuldosa®-Fertigspritze verfügt zusätzlich über gut durchdachte Features, um eine besonders einfache und sichere Handhabung zu ermöglichen.*,1,2

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Nach einem Kolonkarzinom: Bewegung normalisiert Lebenserwartung

Körperliche Aktivität kann Überlebenden eines Kolonkarzinoms helfen, Raten eines langfristige Überlebens zu erreichen, die denen der Allgemeinbevölkerung ähneln. Dies geht aus einer soeben in „Cancer” veröffentlichten Studie hervor.

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Primär biliäre Cholangitis: Neue Therapieoption mit IQIRVO®

IQIRVO® (Elafibranor) ist zugelassen für die Zweitlinientherapie der primär biliären Cholangitis (PBC) bei Erwachsenen in Kombination mit Ursodeoxycholsäure (UDCA) oder als Monotherapie bei Unverträglichkeit gegenüber UDCA. Mehr zur Wirksamkeit und Sicherheit der neuen Therapie erfahren Sie hier.

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Kolonkarzinom-Rezidive: Bluttest als Orientierung für den Einsatz eines Entzündungshemmers zwecks Risikosenkung

Kolonkarzinom-Rezidive: Bluttest als Orientierung für den Einsatz eines Entzündungshemmers zwecks Risikosenkung

Darmkrebspatienten, in deren Blut nach einer Resektion des Tumors noch Anzeichen einer Restkrebserkrankung zu finden sind, können möglicherweise von einer zusätzlichen postoperativen Gabe von Celecoxib profitieren.

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Darmkrebs: LEONORA-Studie will für mehr Lebensqualität der Patienten sorgen

Am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und am Universitätsklinikum in Köln ist der Startschuss für die LEONORA-Studie gefallen. Ziel ist es, die Lebensqualität von Darmkrebspatienten zu verbessern, die nach der Resektion des Tumors an schwerwiegenden Beeinträchtigungen der Verdauung leiden.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Schwere Adipositas als Faktor der Anfälligkeit für die Entwicklung Chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen. Ergebnisse einer bevölkerungsbasierten Studie.
J Crohns Colitis 2025;19(2):jjaf010.

Berechnung des Frailty Index und vorsorgende Maßnahmen für ältere Patienten, die sich wegen einer gastrointestinalen Krebserkrankung einer Operation unterziehen.
Cureus 2025;17(1):e78097.

Zusammenhang von Tumorlage und Lipidparametern mit dem Überleben von Patienten mit Kolorektalkrebs.
J Clin Med 2025;14(4):1302.

 
 
 
Mit „Mini-Tumor“ und digitalem Zwilling zur personalisierten Krebstherapie

Mit „Mini-Tumor“ und digitalem Zwilling zur personalisierten Krebstherapie

Therapieempfehlungen für Darmkrebspatienten zu verbessern: Das ist das Ziel eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Kooperationsprojektes zwischen der Universität Bonn, dem Unternehmen ESQlabs und dem Universitätsklinikum Bonn (UKB).

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KURZMELDUNGEN:

Im „Journal of the American College of Surgeons“ sind kürzlich Ergebnisse des Surgical Adhesions Improvement Project Summit aus dem vergangenen Jahr veröffentlicht worden. Dabei geht es um den Umgang mit postoperativen Gewebsadhäsionen nach Eingriffen im Bauchraum.
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Das Versorgungsforschungsprojekt UFO entwickelt ein standardisiertes Befragungsinstrument, in dem Patienten Beschwerden in der Folge von Operationen angeben können. Die Daten sollen die Risikoabschätzung für Eingriffe und Patientengruppen erleichtern und der Qualitätsverbesserung dienen.
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Die Kosten im Gesundheitssystem steigen immer weiter, nicht zuletzt wegen hoher Ausgaben für Arzneimittel. Was also tun? Der Verband der Ersatzkassen macht einen Vorschlag, der Branchenverband Pharma Deutschland hält dagegen.
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TERMINE:

1. Multidisziplinäres Perioperatives Symposium
9. - 15. März 2025
Going am Wilden Kaiser, Österreich

40. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung
19. - 22. März 2025

Norddeutscher Gastroenterologentag 2025
28. - 29. März 2025
Hannover

5. Hepatologie Up to Date München
28. - 29. März 2025
München

131. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
3. - 6. Mai 2025
Wiesbaden

 
 

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