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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,
zu Beginn des Darmkrebsmonats März widmen wir unseren Newsletter zu großen Teilen diesem Thema und berichten unter anderem über neue Erkenntnisse zum Zusammenhang des Risikos für Kolorektalkarzinome und steatotischen Lebererkrankungen. Die Autoren einer bevölkerungsbasierten Studie aus Japan zeigen darin Unterschiede in der Häufigkeit und dem Risiko für Darmkrebs bei Patienten verschiedener Subgruppen solcher Lebererkrankungen auf.
Eine kürzlich in „Cancer“ publizierte Analyse zweier Studien belegt, dass Patienten, die ein Kolonkarzinom überlebt haben, selbst etwas für ihre Langzeitprognose tun können: Sie profitieren offenbar von Bewegung und Sport. Den Forschenden zufolge erzielten Krebsüberlebende, die drei Jahre nach der Behandlung (Resektion und Chemotherapie) tumorfrei waren und regelmäßig Sport trieben, in der Auswertung gepoolter Daten zum Teil sogar bessere nachfolgende Überlebensraten als Kontrollen aus der Allgemeinbevölkerung. Darmkrebspatienten hingegen, bei denen Blutanalysen nach der Resektion noch auf eine Restkrebserkrankung hindeuten, könnte laut einer anderen Arbeit möglicherweise die zusätzliche postoperative Gabe von Celecoxib nützen.
Mehr zu diesen und weiteren aktuellen Themen finden Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal. Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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