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auf der Suche nach frühkindlichen Risikofaktoren für die Entwicklung Chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen im späteren Leben haben kanadische Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen Morbus Crohn und der Exposition gegenüber Passivrauch in den ersten drei Lebensjahren gefunden. Demnach war das Risiko für M. Crohn bei den in der Kindheit Exponierten um 23 Prozent erhöht. Als einen weiteren Aspekt, der mit einem späteren Auftreten von M. Crohn in Verbindung zu stehen scheint, machten die Forschenden eine vergleichsweise frühe Einführung fester Nahrung aus – allerdings war hier nur ein leichter Anstieg des Risikos zu beobachten.
Welche Patienten, die an einem Hepatozellulären Karzinom leiden, profitieren von einer Immuntherapie? Mit dieser Frage haben sich die Autoren einer neuen Studie aus den USA beschäftigt und sind dabei offenbar auf Biomarker gestoßen, die Rückschlüsse auf das Therapieansprechen zulassen. Es handelt sich dabei um ein gegensätzliches Proteinpaar: p62 und NBR1 in hepatischen Sternzellen. Sie interagieren in unterschiedlicher Art und Weise mit dem Protein STING, das wiederum für die angeborene Immunität von Bedeutung ist.
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Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche,
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