Ausgabe 45/2024

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Mittwoch, 06. November 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,

auf der Suche nach frühkindlichen Risikofaktoren für die Entwicklung Chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen im späteren Leben haben kanadische Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen Morbus Crohn und der Exposition gegenüber Passivrauch in den ersten drei Lebensjahren gefunden. Demnach war das Risiko für M. Crohn bei den in der Kindheit Exponierten um 23 Prozent erhöht. Als einen weiteren Aspekt, der mit einem späteren Auftreten von M. Crohn in Verbindung zu stehen scheint, machten die Forschenden eine vergleichsweise frühe Einführung fester Nahrung aus – allerdings war hier nur ein leichter Anstieg des Risikos zu beobachten.

Welche Patienten, die an einem Hepatozellulären Karzinom leiden, profitieren von einer Immuntherapie? Mit dieser Frage haben sich die Autoren einer neuen Studie aus den USA beschäftigt und sind dabei offenbar auf Biomarker gestoßen, die Rückschlüsse auf das Therapieansprechen zulassen. Es handelt sich dabei um ein gegensätzliches Proteinpaar: p62 und NBR1 in hepatischen Sternzellen. Sie interagieren in unterschiedlicher Art und Weise mit dem Protein STING, das wiederum für die angeborene Immunität von Bedeutung ist.

Weitere Nachrichten aus der gastroenterologischen Forschung finden Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche,




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Morbus Crohn: Studie benennt Risikofaktoren in der frühen Kindheit

Morbus Crohn: Studie benennt Risikofaktoren in der frühen Kindheit

Ein Forschungsteam aus Kanada hat einige vielversprechende Entdeckungen dazu gemacht, welche Risikofaktoren mit Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) in Zusammenhang stehen.

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Fachinformation | Referenzen

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Hepatozelluläres Karzinom: Biomarker kann Ansprechen auf Immuntherapie vorhersagen

Laut einer präklinischen Studie könnte es bald möglich sein, anhand eines gegensätzlichen Proteinpaares zu bestimmen, welche Patienten mit Hepatozellulärem Karzinom (HCC) von einer Immuntherapie profitieren werden.

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Referenzen & Hinweise | Pflichttext

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US-Umfrage bei unter 50-Jährigen: Gefährliche Lücken im Wissen um Bauchspeicheldrüsenkrebs

US-Umfrage bei unter 50-Jährigen: Gefährliche Lücken im Wissen um Bauchspeicheldrüsenkrebs

Obwohl die Pankreaskarzinomraten bei Personen im Alter unter 50 Jahren zunehmen, hält sich die Auffassung, dass es sich in erster Linie um eine Erkrankung des höheren Alters handelt.

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DGVS: Neuer Fokus bei der CDI-Therapie

Durchfall kann viele Ursachen haben. An eine mögliche C. difficile-Infektion wird zu selten gedacht. Das hohe Rezidivrisiko hat zu einem Paradigmenwechsel in den Leitlinien geführt. Fidaxomicin (DIFICLIR®) gilt nun als Therapie der 1. Wahl. Beim Kongress der DGVS stellten PD Dr. Stefan Hagel (Jena) und PD Dr. Roger Vogelmann (Mannheim) hierzu einen Therapie-Algorithmus vor.

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Clostridioides difficile: Überreaktion des sympathischen Nervensystems führt zu potenziell tödlichen Verläufen einer Infektion

Das sympathische Nervensystem besitzt laut neuen Erkenntnissen offenbar auch Einfluss darauf, wie schwer eine Infektion mit dem potenziell tödlichen Bakterium Clostridioides difficile ausfällt.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Anionenlücke zum Zeitpunkt der stationären Aufnahme von schwer kranken Patienten mit Zirrhose lässt Rückschlüsse auf die Gesamtmortalität zu. Clin Transl Gastroenterol 2024;15(9):e1. 

Biogeographie des Mukosa-assoziierten Mikrobioms in Gesundheit und Krankheit.
Front Microbiol 2024:15:1454910. 

Interpretation moderner randomisierter kontrollierter Studien zur medikamentösen Therapie bei Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. 
Nat Rev Gastroenterol Hepatol 2024;21(11):792-808.

 
 
 
Betazellen: Untersuchung liefert neue Erkenntnisse zu Struktur, Interaktionen und neuronale Vernetzung der primären Zilien

Betazellen: Untersuchung liefert neue Erkenntnisse zu Struktur, Interaktionen und neuronale Vernetzung der primären Zilien

Funktionsstörungen der primären Zilien der Betazellen des Pankreas könnten eine Ursache für die Entstehung von Typ-2-Diabetes sein. Über Aufbau und Arbeitsweise dieser Zilien war bisher nur wenig bekannt.

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KURZMELDUNGEN:

Zum Jahreswechsel folgt die Biologin Prof. Denise Hilfiker-Kleiner auf den Gastroenterologen Prof. Michael Manns an der Spitze der Medizinischen Hochschule Hannover.
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Ein neu entwickelter Sensor warnt vor lebensgefährlichen Komplikationen nach Operationen im Bauchraum. Dafür wird Wundsekret mit einem Farbumschlagtest beurteilt.
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Für ihre Forschung zu den Möglichkeiten, den CO2-Fußabdruck der gastroenterologischen Endoskopie zu senken, ist Dr. Dorothea Henniger vom Uniklinikum Würzburg mit dem diesjährigen Martin-Gülzow-Preis ausgezeichnet worden.
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Jonas Dörr, Medizindoktorand der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) hat den diesjährigen Rudolf-Schindler-Abstractpreis der DGVS erhalten.
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TERMINE:

DGVS Digital: Gastroenterologische Infektionen
11. November 202
online

Endoskopie Workshop EVK Düsseldorf
13. November 2024
Düsseldorf

The Liver Meeting
15. - 19. November 2024
San Diego, USA

Düsseldorfer Gastro-Stammtisch
19. November 2024
Düsseldorf

DGVS Digital: Onkologie Kompakt
26. - 28. November 2024
Online

ERCP-Grundkurs Frankfurt/Main
28. - 29. November 2024
Frankfurt am Main

endo-update 2024
28. - 30. November 2024
Garmisch-Partenkirchen

 
 

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