Ausgabe 2/2026

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Mittwoch, 07. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie sind hoffentlich gut – und vor allem gesund – ins neue Jahr gestartet! Die Gesundheit ist ja für viele Menschen ein Grund, sich bei Beginn eines neuen Jahres viel vorzunehmen. Ein angestrebter Gewichtsverlust steht bei vielen ganz oben auf der Liste. Doch schnell soll es gehen und möglichst wenig Aufwand verursachen: So manch einer greift dabei zu Protein-Shakes, die in den Medien derzeit wieder einmal besonders stark beworben werden. Überhaupt: Proteine gelten Vielen inzwischen als eine Art Wunderwaffe, wenn es um gesunde Ernährung und Abnahme geht. Allerdings: Es gibt so viele natürliche Proteinquellen, die man nutzen könnte – aber aus diesen eine Mahlzeit zuzubereiten macht natürlich mehr Mühe, als einen Protein-Shake anzurühren. Der macht schnell satt und hat wenig Kalorien – ist aber nichts für die „Regel-Ernährung“ und hat auch Nachteile, wie die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten passenderweise pünktlich zur Zeit der guten Vorsätze zusammenfasst.
Ein weiteres der meistgenannten persönlichen Vorhaben zu Jahresbeginn ist mit schöner Regelmäßigkeit ein geringerer Alkoholkonsum. Wer das durchhält, tut nicht nur seiner Leber gut, sondern senkt auch sein Krebsrisiko. Eine neue Untersuchung aus den USA hat gerade bestätigt, dass Alkoholkonsum und verschiedene Krebserkrankungen – dabei vor allem solche, die den Verdauungstrakt betreffen – miteinander in Zusammenhang stehen. Dabei spielen nicht nur Menge und Häufigkeit des Konsums eine entscheidende Rolle, sondern auch andere Faktoren. Welche das sind, erfahren Sie in unserem Beitrag dazu.
Ich wünsche Ihnen für das vor uns liegende Jahr alles Gute – insbesondere natürlich Gesundheit, aber auch, dass Sie (sofern Sie welche haben) auch selbst einige gute Vorsätze umsetzen können. Viel Erfolg dabei!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Proteinshakes zum Abnehmen: Bedarf, Nutzen und was der Körper wirklich braucht

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Proteinshakes gelten als praktische Helfer zum Abnehmen – viel Eiweiß, wenig Kalorien, schnell zubereitet. Doch nicht jede Form eines solchen Mahlzeitenersatzes ist automatisch gesund und nicht jeder Mensch braucht ihn.

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Alkoholkonsum und Krebs: Neue Studie bestätigt den Zusammenhang

Selbst moderater Alkoholkonsum erhöht das Risiko für verschiedene Krebsarten, wie eine aktuelle Untersuchung aus den USA erneut zeigt.

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Darmkrebs: Bluttest kann bei Identifizierung von Patienten helfen, die von NSAIDs profitieren

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Erkenntnisse aus einer Studie der Alliance for Clinical Trials in Oncology zur Behandlung von Darmkrebs könnten zu individualisierten Therapien und besseren Behandlungsergebnissen führen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Entwicklung eines elektronischen Modells zur Überwachung der Patientensicherheit mit dem Ziel, mögliche unerwünschte Ereignisse bei gastrointestinalen Endoskopie effizient zu identifizieren
Gastrointest Endosc 2026;103(1):60-70.e22.

Langzeitmortalität nach Cholezystektomie in einer landesweiten schwedischen Kohorte aus den Jahren 1969 bis 2016
Clin Gastroenterol Hepatol 2026;24(1):103-112.e1.

Gesamtsterblichkeit und Ursachen-spezifische Mortalität bei Patienten mit Barrett-Ösophagus. Systematischer Review und Metaanalyse bevölkerungsbasierter Studien
Am J Gastroenterol 2026;121(1):140-150.

 
 

Antibiotikaresistenz mit KI-Modellen vorhersagen: Datenverzerrung mindert Zuverlässigkeit

Um Antibiotikaresistenzen bei Krankheitserregern vorherzusagen, greift man zunehmend auf Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen zurück. Mit dessen Hilfe lassen sich anhand der Genetik eines Erregers Resistenzmechanismen erkennen. Die Ergebnisse sind allerdings mit Vorsicht zu betrachten.

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Früher Darmkrebs: Steiferes Kolongewebe könnte Hinweis auf erhöhtes Risiko sein

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Eine erhöhte Steifigkeit des Dickdarms, bedingt durch chronische Entzündungen, könnte die Entstehung und die Progression von früh im Leben auftretendem Darmkrebs begünstigen.

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KURZMELDUNGEN:

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi will, dass das angestrebte Primärarztsystem mit der Garantie verbunden wird, innerhalb von vier Wochen einen Facharzttermin zu bekommen.
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Es gibt immer mehr Medizin-Anwendungen, die mit Large Language Models (LLMs) arbeiten. Ein Team der Stanford University hat mehr als 500 Studien analysiert, um herauszufinden, wie LLMs getestet und evaluiert werden. Fazit: zu selten mit Patientendaten.
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Medizin studieren, nur weil das Abitur so gut ist? Laut dem Greifswalder Klinikchef Klaus Hahnenkamp keine so gute Idee. Die dortige Unimedizin sucht mit einem aufwendigen Verfahren Überzeugungstäter.
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TERMINE:

JUGA Winter School 2026
23. - 24. Januar 2026
Köln

Gastroenterologie Rhein-Main: Teamfortbildung für Praxis und Kliniken – Ärzteschaft, Assistenz und Pflege
23. - 24. Januar 2026
Darmstadt

EASL Liver Cancer Summit 2026
22. - 24. Januar 2026
Edinburgh, Großbritannien

Forum Gesundheitsökonomie 2026 der DGVS und der Deutschen Gesellschaft für Medizincontrolling
28. Januar 2026
online 

 
 

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