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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,
sind Sie gut ins neue Jahr gestartet? Ihre Leber auch? Denn wenn der Mensch feiert, muss sein wichtigstes Stoffwechselorgan häufig darunter leiden, wie man sehr wohl weiß. Und doch sieht sich die Deutsche Leberstiftung jedes Jahr besonders vor Weihnachten und Silvester zu dem Hinweis veranlasst, dass zu üppige, fette und süße Mahlzeiten sowie zu viel Alkohol und zu wenig Bewegung die Leber unnötig belasten.
Zwei Studien, über die wir in dieser Woche berichten, liefern neue Erkenntnisse zu Lebererkrankungen, die mit einem gestörten Stoffwechsel in Verbindung stehen. In der einen geht es um das Leberkrebsrisiko bei MASH und das komplexe Zusammenspiel von Zellmetabolismus und DNA-Schäden. In der anderen Publikation konnten deren Autoren darlegen, dass eine Blockade des Enzyms ATGL nicht nur in der Leber selbst wirkt, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Zusammensetzung von Gallensäuren sowie auf die Fettaufnahme im Darm hat. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse lassen sich laut den Forschenden neue Ansätze zur Behandlung von MASLD und MASH entwickeln. Näheres zu diesen Studien und weitere Nachrichten aus der Gastroenterologie finden Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.
Alles Gute für das noch junge Jahr wünscht Ihnen
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