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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,
laut dem Statistischen Bundesamt, das im Frühjahr dieses Jahres entsprechende Zahlen präsentierte, ist in Deutschland ein Rückgang der Sterblichkeit aufgrund von Darmkrebs zu verzeichnen. Verstarben im Jahr 2003 noch 28.900 Patienten an dieser Erkrankung, waren es 2023 „nur“ noch 24.200 Betroffene. Das entspricht einer Abnahme von 17 Prozent.
Dennoch bereitet es nach wie vor Kopfzerbrechen, dass viele Patienten mit einem Kolorektalkarzinom Resistenzen gegenüber eigentlich wirksamen Therapien entwickeln. Eine Behandlungsoption, die offenbar auch bei therapieresistentem Darmkrebs funktioniert, hat aber nun eine Arbeitsgruppe aus Würzburg und München ausgemacht: CDK4/6-Hemmer, die eigentlich aus der Brustkrebstherapie bekannt sind. Sie bremsen das Zellwachstum. Untersuchungen an verschiedenen Krebszell-Linien verliefen laut den Wissenschaftlern – auch bei Varianten mit Resistenz gegenüber einer Chemotherapie – erfolgreich. Günstig ist, dass die Forschenden in ihrer Studie auch gleich einen Biomarker fanden, der Rückschlüsse auf den Therapieerfolg zulässt.
Mehr zu dieser Studie können Sie im ersten Beitrag unseres Newsletters erfahren. Darin berichten wir unter anderem auch über Erkenntnisse zum erhöhten Darmkrebsrisiko unter jungen Menschen mit rektalen Blutungen und wie Cystein auf die Darmmukosa wirkt.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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