Ausgabe 29/2025

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Mittwoch, 16. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser des KOMPAKT GASTROENTEROLOGIE,

um Hitze, die nichts mit dem Sommer und dem Klimawandel zu tun hat, geht es in einer Untersuchung, die wir in dieser Woche kurz vorstellen möchten. Die Autoren haben sich darin mit der Thermoablation beim Hepatozellulären Karzinom beschäftigt und mit der Frage, wie es bei dieser Zerstörung von Krebszellen zu Rezidiven kommen kann. Dafür, so fanden die Forschenden heraus, ist offenbar das zuckerbindende Protein Galectin-1 (Gal-1) verantwortlich: Indem es Krebszellen mit Energie versorgt und den Zuckerstoffwechsel erhöht, macht es sie widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen von thermischem Stress. Und damit nicht genug – die Zellen erholen sich nicht nur besser, sondern wachsen nach der Thermoablation sogar weiter. Das Positive an dieser Entdeckung: Sie beinhaltet auch Möglichkeiten für eine bessere Therapie – nämlich mittels einer Inhibition von Gal-1, so die Hoffnung der Wissenschaftler.

Tatsächlich mit extremen Wetterereignissen wie sehr hohen Außentemperaturen beschäftigt sich hingegen ein Forschungsprojekt zur Anpassung der Gesundheitsversorgung an die Folgen des Klimawandels. Die Verantwortlichen von „AdaptNet“ haben eine Art Werkzeugkoffer für Arztpraxen erarbeitet, in dem sich Checklisten für verschiedene Situationen befinden – etwa für Extremwetter, Stromausfall oder Hitze. Das Stichwort lautet: Stärkung der Krisenresilienz.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Thermoablation beim HCC: Protein hilft dem Tumor, die Hitze zu überstehen

Thermoablation beim HCC: Protein hilft dem Tumor, die Hitze zu überstehen

Eine neue Studie aus den USA könnte erklären, warum es beim Hepatozellulären Karzinom (HCC) nach einer Thermoablation rasch zu Rezidiven kommen kann.

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Jyseleca® – gute CU-Therapieoption nach Biologikaversagen

Die Behandlungsoptionen der Colitis ulcerosa (CU) haben sich durch Biologika und Januskinase(JAK)-Inhibitoren deutlich verbessert.1 Jedoch kommt es häufig zu einem Therapieversagen unter Biologika.2 Ein aktueller Fallbericht aus der Praxis zeigt, dass der präferenzielle JAK1-Inhibitor Jyseleca® (Filgotinib 200-mg-/100-mg-Filmtabletten)3,a auch hier eine stark wirksame Therapieoption darstellen kann.

Referenzen

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Beunruhigender Anstieg: Fallzahlen für eine Reihe gastrointestinaler Krebserkrankungen unter jungen Menschen nehmen zu

Wissenschaftler des Dana-Farber Cancer Institute (USA) berichten über steigende Raten nicht nur von Kolorektalkarzinomen, sondern auch bei Krebserkrankungen, die das Pankreas, den Magen und den Ösophagus betreffen, sowie bei anderen, weniger häufigen gastrointestinalen Krebserkrankungen bei Menschen unter 50 Jahren.

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Mit Bio-Navi fehlgeleitete Immunreaktionen in den Griff bekommen

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Ein Forscher von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entwickelt regulatorische CAR-T-Zellen gegen Leberentzündung, neurodegenerative Erkrankungen und Diabetes Typ 1.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Hepatitis-C-Screening in der Notfallaufnahme: die randomisierte klinische Studie DETECT Hep C
JAMA, 09.07.2025

Assoziation von sozioökonomischem Hintergrund und Krebserkrankungen. Ökologische Studie unter Verwendung von Krebsregisterdaten und verschiedenen Indikatoren für den sozioökonomischen Status in Kanagawa, Japan
PLoS One 2025;20(7):e0326895.

Leitlinien-Update des American College of Gastroenterology: Präventive Versorgung bei Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
Am J Gastroenterol 2025;120(7):1447-1473.

 
 

Evolution von Krebszellen entschlüsselt

Forscher am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben eine Methode entwickelt, die es erstmals ermöglicht, die Evolution von Körperzellen, von denen eine Krebsgefahr ausgeht, aus einer einzelnen Gewebeprobe zu rekonstruieren.

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Klimawandel trifft Gesundheitssystem: Forschungsprojekt will Arztpraxen für Veränderungen fit machen

Klimawandel trifft Gesundheitssystem: Forschungsprojekt will Arztpraxen für Veränderungen fit machen

Hitze gilt als das größte durch den Klimawandel bedingte Gesundheitsrisiko für die Menschen in Deutschland. Doch das Gesundheitswesen ist bisher nur unzureichend auf die wachsenden Belastungen vorbereitet. Hier setzt das Forschungsprojekt zur Anpassung der Gesundheitsversorgung an die Folgen des Klimawandels („AdaptNet“) an.

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KURZMELDUNGEN:

Unionsfraktionschef Jens Spahn steht wegen umstrittener Maskenkäufe in seiner früheren Ministerzeit unter Druck. Vom Kanzler bekommt er Rückendeckung. Der Koalitionspartner hat noch Klärungsbedarf.
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Die „3 by 35“-Initiative der Weltgesundheitsorganisation zielt auf Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Getränke ab, um die Zahl der Todesfälle zu senken und die finanziellen Mittel für Gesundheit und Entwicklung aufzustocken.
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Dem Statistischen Bundesamt zufolge sind „Krankheit, Sucht oder Unfall“ 2024 erstmals der häufigste Auslöser privater Überschuldung in Deutschland. Die Universität Witten/Herdecke sieht darin ein alarmierendes Signal und fordert mehr Forschung und Prävention.
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TERMINE:

2. Kieler Forum für Gastroenterologie
19. Juli 2025
Kiel

13th European Mucosal Immunology Group Meeting
21. - 23. Juli 2025
Aachen

Infektio live: Pädiatrie meets Gastroenterologie
24. Juli 2025
online

JUGA Digital: After Work Crashkurs: Von Malabsorption bis Malnutrition – Ernährungsmedizin in der Gastroenterologie
7. August 2025
online

Endosonographie-Kurs Darmstadt
28. - 29. August 2025
Darmstadt

 
 

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