Ausgabe 42/2024

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Mittwoch, 16. Oktober 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,

kann eine Ernährungsumstellung beim Reizdarmsyndrom helfen? Bei den Betroffenen ist der Leidensdruck oft hoch, und nicht selten vergeht eine lange Zeit, bis die Ursache für ihre Beschwerden feststeht. Spätestens, seit es einen Begriff für die kohlehydratreduzierte Ernährung in diesem Zusammenhang gibt (low-FODMAP), der auch durch die Publikumsmedien schwappt, wird damit gerne mal ein Versuch gestartet. Dabei ist im jeweiligen Fall keineswegs sicher, dass diese Ernährungseinschränkung auch hilft. Ein europäischer Forschungsverbund, an dem auch Mitglieder des Exzellenzclusters „Präzisionsmedizin für chronische Entzündungserkrankungen/Precision Medicine in Chronic Inflammation“ (PMI) beteiligt waren, hat nun gezeigt:  Genetische Veränderungen in Enzymen des menschlichen Kohlehydratabbaus haben Einfluss darauf, wie Personen mit Reizdarmsyndrom auf eine low-FODMAP-Ernährung reagieren. Diese Genvarianten könnten, so die Forschenden, zu kritischen Markern für die Entwicklung personalisierter ernährungsbasierter Behandlungen beim Reizdarmsyndrom werden.

Außerdem berichten wir in dieser Woche unter anderem über neue Forschungsergebnisse, die kürzlich auf der diesjährigen UEG Week in Berlin präsentiert wurden. Dabei geht es einmal um eine mögliche Intervention zur Adipositas-Prävention, bei der ein bestimmtes Enzym im Dünndarm blockiert und die Absorption von Nahrungsfetten reduziert wird. Gegenstand einer anderen in Berlin vorgestellten Studie war der Zusammenhang zwischen chronischem Stress und einer beschleunigten Progression bei bestehendem Kolorektalkrebs. Lesen Sie mehr dazu und weitere Meldungen aus der Gastroenterologie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche,




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Reizdarmsyndrom: Anhand der Gene vorhersagen, ob eine Ernährungsumstellung helfen kann

Reizdarmsyndrom: Anhand der Gene vorhersagen, ob eine Ernährungsumstellung helfen kann

Eine europäische Studie zeigt, dass genetische Defekte des Kohlehydratabbaus Einfluss darauf haben, inwieweit Betroffenen mit Reizdarmsyndrom (IBS) von einer Ernährungsumstellung profitieren.

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1L-Therapie mit OPDIVO®: Daten belegen Langzeitwirksamkeit

Auch noch nach 4 Jahren profitieren Patient:innen mit HER2-negativen fortgeschrittenen oder metastasierten Adenokarzinomen des oberen GI-Trakts (CPS ≥5) von der 1L-Therapie mit OPDIVO® + CTx: Nach minimal 48,1 Monaten waren doppelt so viele Patient:innen am Leben (17%) vs. alleiniger CTx (8%).1 Das Sicherheitsprofil blieb dabei stabil und war konsistent mit den 3-Jahres-Daten.1

Fachinformation | Referenzen

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Kolorektalkrebs: Chronischer Stress beschleunigt Progression, indem er zu Dysbiose im Darm führt

Von neuen Erkenntnissen zu den Auswirkungen von chronischem Stress auf das gesunde Gleichgewicht der Darmmikrobiota erhoffen sich Forschende neue Wege zur Prävention und Therapie von Kolorektalkrebs.

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Jetzt NEU: WEZENLA® – das Ustekinumab-Biosimilar1

Ab sofort erhältlich: WEZENLA® – das neue Ustekinumab-Biosimilar vom Pionier für Biotechnologie.1 WEZENLA® bietet das umfangreiste Studienprogramm unter den Biosimilars, eine einfache Umstellung und entspricht in Dosierung und Packungsgrößen STELARA®.*, 1–5

Referenzen

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Fettabsorption im Dünndarm: Mittels Nanopartikeln reduzieren und gegen Adipositas vorgehen

Fettabsorption im Dünndarm: Mittels Nanopartikeln reduzieren und gegen Adipositas vorgehen

Mit einem neuartigen Ansatz, der auf die Fettaufnahme im Dünndarm abzielt, wollen Forschende gegen Adipositas vorgehen.

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Bei EoE genau hinschauen*,1

Adaptives Essverhalten Ihrer EoE-Patienten# kann die eigentliche Krankheitslast maskieren.1,2 Mit dem IMPAKTS-Fragebogen können Sie die Krankheitskontrolle überprüfen. Denken Sie bei unzureichend therapierten EoE-Patienten an DUPIXENT®.*,3

PFLICHTTEXT | REFERENZEN

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Möglicher Auslöser von Morbus Crohn: Defekte Mitochondrien stören das Darmmikrobiom

Störungen in Mitochondrien haben einen fundamentalen Einfluss auf Morbus Crohn. Das haben jetzt Forschende der Technischen Universität München (TUM) nach eigenen Angaben erstmals nachgewiesen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Einfluss der Nutzung von Einweg- versus wiederverwendbaren Gastroskopen auf die Umwelt. Gut 2024;73(11):1816-1822. 

Analyse der Korrelation zwischen einem nichtfunktionierenden Stoma und postoperativem tiefen vorderen Resektionssyndrom beim Rektumkarzinom. Eine prospektive Kohortenstudie. BMC Gastroenterology 2024;24:368. 

TAS-102 (Trifluridine/Tipiracil) mit und ohne Bevacizumab bei Patienten mit metastasiertem Kolorektalkrebs. Eine in mehreren Ländern durchgeführt Kosten-Nutzen-Analyse. Therap Adv Gastroenterol 2024;17:17562848241284998. 

 
 
 
Mikrobiomforschung: Small RNA spielt Schlüsselrolle bei der Besiedelung, Darmbakterium Segatella copri im Fokus

Mikrobiomforschung: Small RNA spielt Schlüsselrolle bei der Besiedelung, Darmbakterium Segatella copri im Fokus

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) haben erforscht, wie ein spezieller Vertreter der Darmmikrobiota – das Bakterium Segatella copri – sich seiner Umgebung anpasst und auf welche Signale es reagiert.

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KURZMELDUNGEN:

In zwei internationalen klinischen Studien haben Wissenschaftler einen Wirkstoff untersucht, der das Überleben von Patienten mit Magenkrebs verlängern kann. Auf der Grundlage dieser Daten ist nun die Zulassung in Europa erfolgt.
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Chronisch kranke Menschen haben im Vergleich zu gesunden Personen ein rund zweifach erhöhtes Risiko für eine gleichzeitige psychische Erkrankung. Dies stellt auch die Rehabilitation vor besondere Anforderungen. Die Deutsche Rentenversicherung Bund reagiert darauf mit der Dualen Reha.
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Künstliche Intelligenz (KI) erobert auch die Medizin. Aber Leitlinien, die den ethischen und rechtlichen Rahmen für neue KI-Tools umfassend regeln, fehlen. Ein neues Modell liefert Anregungen für einen verlässlichen und sicheren Umgang mit medizinischer KI.
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TERMINE:

Falk Gastro-Forum: Gastroenterologie und Hepatologie – Aktuelles für Klinik und Praxis
19. Oktober 2024
Ludwigsburg

6. Deutscher Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie
24. - 25. Oktober 2024
Berlin

37th World Congress of Internal Medicine
30. Oktober - 2. November 2024
Prag, Tschechien

DGVS Digital: Gastroenterologische Infektionen 2024
4. November 2024
Online

Gastroenterologische Fortbildung am Helios Universitätsklinikum Wuppertal: Diagnostik und Therapie bei Rektumkarzinom
5. November 2024
Wuppertal

 
 

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