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Liebe Leserinnen und Leser,
weil Bauchspeicheldrüsenkrebs über längere Zeit ohne Symptome bleibt und diese, wenn sie auftreten, eher unspezifisch sind, kommt es häufig erst spät zu einer Diagnose. Eine Hoffnung auf personalisierte Interventionsstrategien schon vor dem Entstehen eines Tumors ergeben sich nun aus einer neuen Studie an Organoiden: Darin hat ein internationales Team aus Wissenschaftlern unter Leitung der Universität Ulm entdeckt, dass das Onkogen KRAS ein für das Pankreaskarzinom günstiges Milieu schafft, in das T-Zellen der Immunabwehr nicht eindringen können. Dabei stieg das Signalmolekül TNFα mit dem Voranschreiten der Erkrankung kontinuierlich an.
Auch um einen Biomarker geht es in einer weiteren Studie, die wir in dieser Woche kurz vorstellen. In der jüngeren Vergangenheit haben wir schon mehrfach darüber berichtet, dass immer häufiger auch jüngere Erwachsene (unter 50 Jahre) an Darmkrebs erkranken – ein weltweites Problem. Zunehmend wird zu Ursachen und Krankheitsverläufen geforscht. Ein interdisziplinärer Forschungsverbund am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck will nun ein neues Biomarker-Panel in Kombination mit Ernährungsinterventionen in der klinischen Nachsorge bei jungen Erwachsenen mit Darmkrebs testen.
Lesen Sie mehr dazu und weitere Nachrichten aus der Gastroenterologie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal. Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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