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Liebe Leserinnen und Leser,
die partielle Sonnenfinsternis in der vergangenen Woche hat viele Menschen zu einem (hoffentlich vorsichtigen) Blick in den Himmel veranlasst und zu – für den Moment – großer Begeisterung. Manch einer aber ist sich in einem stilleren Moment angesichts des Mondschattens auf unserem zentralen Planeten vielleicht bewusst geworden, dass wir nur ein kleines Rädchen in diesem Uhrwerk von Planeten sind.
Wie die Erde um die Sonne kreisen wir in dieser Woche um ein Thema, dessen Bedeutung mit jeder neuen Erkenntnis immer deutlicher wird: Das Darmmikrobiom ist in letzter Konsequenz weit mehr als nur eine Maschinerie von Mikroben, die Nahrung verwertbar machen. Wir beleuchten in unserem Newsletter einige Aspekte aus der aktuellen Forschung – von einem Zusammenhang zwischen Dünndarmmikrobiom und Mangelernährung, der auch Auswirkungen auf die nachfolgende Generation haben kann, bis hin zum Einfluss des Mikrobioms auf den Verlauf bakterieller Infektionen bei Stoffwechseldysfunktion-assoziierter steatotischer Lebererkrankung.
Und wo wir schon im Weltraum waren: Eine aktuelle Untersuchung zur Obstipation bei Raumfahrern zeigt, dass Darmmikroben von Astronauten anders arbeiten als auf der Erde. Mehr dazu können Sie in unserem Newsletter erfahren.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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