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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,
wer viel rotes und industriell verarbeitetes Fleisch auf dem Speiseplan stehen hat, lebt nicht gesund – das ist schon länger bekannt. Forschende aus den USA scheinen nun auf einen Zusammenhang zwischen einer solchen Ernährungsweise und der Zunahme von Kolorektalkarzinomen schon im relativ jungen Alter hergestellt zu haben.
Die Wissenschaftler hatten mithilfe Künstlicher Intelligenz und Datensätzen aus vorhandenen Veröffentlichungen festgestellt, dass Unterschiede in der Ernährung – ermittelt durch eine Analyse von Metaboliten – für einen erheblichen Anteil der Unterschiede zwischen Patienten mit früh beziehungsweise spät auftretendem Darmkrebs verantwortlich waren.
Neue Erkenntnisse zum Pankreaskarzinom und zu einem Faktor, der für die Beweglichkeit der Krebszellen und damit für die Metastasierung wichtig ist, hat eine Arbeitsgruppe aus Marburg gewonnen: Sie beschreiben in einer neuen Publikation, wie das Protein SAMD1 in Bauchspeicheldrüsenkrebszellen die Produktion anderer Proteine unterdrückt, die die Krebsausbreitung begünstigen. Die Forschenden erkannten, dass der Verlust von SAMD1 zu einer erhöhten Produktion von Adhäsionsmolekülen und damit zu einer verstärkten Mobilität der Zellen führt.
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Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche,
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