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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,
bisher kennt man Fitness-Tracker oder sogenannte Wearables – Smartwatches oder Fitness-Ringe – vor allem aus dem Bereich des Freizeitsports. Manch einer mag sie auch mehr aus Neugier tragen: Wie viele Schritte bin ich heute gegangen? Habe ich in der vergangenen Nacht ruhig und somit gut geschlafen? Was sagt die Herzfrequenz? Abnehmwilligen können sie helfen, gesetzte Ziele in puncto körperliche Aktivität zu erreichen – oder zumindest als Hinweis dienen, wenn diese nicht erreicht werden. Doch Wearables könnten noch einem anderen medizinischen Zweck dienen, wie US-Forscher jüngst berichteten.
Ihre Publikation in „Gastroenterology“ beschreibt, wie sich Wearables möglicherweise beim Management Chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen einsetzen lassen. Die Autoren werteten verschiedene mit Wearables gemessene Daten aus, die sie unter 300 Personen mit Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn erhoben hatten. Dabei stellten sie fest, dass sich Werte wie Herzfrequenz, deren Variabilität über Tag, Blutsauerstoff und Schrittzahl erheblich veränderten, je nachdem ob die Probanden gerade einen Entzündungsschub hatten oder sich in Remission befanden. Eine weitere wichtige Erkenntnis: Diese Veränderungen waren schon vor einem akuten Schub festzustellen.
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