Ausgabe 43/2024

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Mittwoch, 23. Oktober 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,

durch die Verwendung adulter statt pluripotenter Stammzellen zur Herstellung von Darmorganoiden haben Wissenschaftler aus den USA zwei Subtypen des Morbus Crohn ermittelt: einen immundefizienten infektiösen und einen stress- und altersbedingten fibrostenotischen Typ. Die Forschenden erhoffen sich davon die Entwicklung und Nutzung individuellerer und wirksamerer Behandlungsstrategien für Patienten, die an der Chronisch-entzündlichen Darmerkrankung leiden.

Außerdem berichten wir in dieser Woche darüber, was es bei der endoskopischen Untersuchung des oberen Gastrointestinaltraktes von Typ-2-Diabetikern, die mit GLP-1-Rezeptor-Agonisten behandelt werden, zu beachten gilt. In einer weiteren Studie, die wir vorstellen, beschreiben Forschende, wo der Vorteil einer Koloskopie mit Unterstützung durch Künstliche Intelligenz liegt – und wo nicht.

Und zum Schluss noch etwas Kurioses: US-Forscher setzten darauf, aus der Erforschung des Verdauungstraktes großer Schlangen wie der Python Erkenntnisse zu Erkrankungen wie M. Crohn oder Zöliakie beim Menschen zu gewinnen. Denn: Signalwege, die die Darmregeneration bei diesen Reptilien regulieren, seien solchen bei Patienten nach einem Roux-en-Y-Magenbypass vergleichbar, erklären die Wissenschaftler.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche,




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Infektiös sowie alters- und stressbedingt: Zwei molekulare Subtypen des Morbus Crohn

Infektiös sowie alters- und stressbedingt: Zwei molekulare Subtypen des Morbus Crohn

In Untersuchungen an Organoiden, die sie aus adulten Stammzellen des Darmgewebes von Morbus-Crohn-Patienten generiert hatten, haben US-Forscher entdeckt, dass es zwei molekulare Subtypen der Erkrankung gibt.

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Video zu den 5-Jahresdaten der KEYNOTE-177

Erhalten Sie einen Überblick über die 5-Jahresdaten der KEYNOTE-177 für Patienten mit nicht-vorbehandeltem metastasierendem Kolorektalkarzinom mit MSI-H/dMMR. Hier geht’s zum Video!

Fachinformation

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Obere gastrointestinale Endoskopie: Vorsicht bei bestimmten Antidiabetika

Patienten, die eine Therapie mit GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RAs) erhalten, muss vor einer endoskopischen Untersuchung des oberen Gastrointestinaltraktes möglicherweise besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

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DGVS 2024: Highlights aus dem Lilly-Symposium

Auf der diesjährigen „Viszeralmedizin“ diskutierten 3 renommierte Expert:innen die Frage, wie eine erfolgreiche Langzeittherapie bei Colitis ulcerosa (CU)a gelingen kann. Im Mittelpunkt: Mirikizumab (Omvoh®)1. Eine kompakte und übersichtliche Zusammenfassung finden Sie hier.

Aktuelle Fachinformation Omvoh®

LIGO-0003-HM-Omvoh-D-48
 
 
 
 
Darmkrebs-Screening: Koloskopie mit KI-Assistenz erhöht Detektionsraten für Polypen und Adenome

Darmkrebs-Screening: Koloskopie mit KI-Assistenz erhöht Detektionsraten für Polypen und Adenome

Eine Unterstützung durch Künstliche Intelligenz (KI) kann bei der Koloskopie die Detektion von Kolonpolypen und Adenomen oder präkanzerösen Wucherungen erhöhen, wie US-Forscher zeigen. Dabei dauere die Untersuchung nur geringfügig länger.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Empfohlene Zehn-Jahres-Nachbeobachtungsstrategie beim kleinen Hepatozellulären Karzinom nach Radiofrequenzablation. Eine Kosten-Nutzen-Bewertung.
Am J Gastroenterol 2024;119(10):2052-2060. 

Globale Prävalenz und Merkmale von Infektionen und klinische Outcomes bei hospitalisierten Patienten mit Zirrhose. Eine prospektive Kohortenstudie des CLEARED-Konsortiums. 
Lancet Gastroenterol Hepatol 2024;9(11):997-1009. 

MASLD-assoziiertes Hepatozelluläres Karzinom. Multizentrische Studie zum Vergleich von Patienten mit und ohne Zirrhose. JHEP Rep 2024;6(10):101160. 

 
 

Darmkrebs: Pflanzen-Pilz liefert Wirkstoff für neues zelluläres Ziel

Neuartige chemische Strukturen aus einem Pilz könnten neue Perspektiven für die Behandlung des kolorektalen Karzinoms eröffnen.

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Kann die Erforschung von Schlangen helfen, die menschliche Verdauung zu erklären?

Kann die Erforschung von Schlangen helfen, die menschliche Verdauung zu erklären?

Laut Wissenschaftlern an der University of Texas (UT) in Arlington (USA) liefern Forschungen an Pythons Einblicke in menschliche Erkrankungen wie Morbus Crohn.

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KURZMELDUNGEN:

Die Krankenhausreform der Ampel-Koalition ist nach dem Bundestagsbeschluss vom 17. Oktober auf dem Weg. Mehrere Bundesländer, so vor allem Nordrhein-Westfalen, wollen das Gesetz zwar nicht komplett ausbremsen, aber noch Verbesserungen durchsetzen.
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Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend in Kliniken und Patientenversorgung eingesetzt. Aber inwiefern beeinflusst KI tatsächlich die Arbeitsabläufe? Eine umfassende Analyse bestehender Studien liefert Antworten.
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In der Forschung ist der Stellenwert der KI schon deutlich klarer. Forschende der Universität Zürich haben sie in einer Pilotstudie erstmals zur Identifizierung antibiotikaresistenter Bakterien eingesetzt.
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TERMINE:

37th World Congress of Internal Medicine
30. Oktober - 2. November 2024
Prag, Tschechien

DGVS Seminar Neurogastroenterologie & Motilität, Modul 2
1. - 2. November 2024
Hamburg

33. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft
7. - 9. November 2024
Freiburg

DGVS Digital: Gastroenterologische Infektionen 2024
11. November 202
online

Endoskopie Workshop EVK Düsseldorf 2024
13. November 2024
Düsseldorf

 

 
 

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