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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,
durch die Verwendung adulter statt pluripotenter Stammzellen zur Herstellung von Darmorganoiden haben Wissenschaftler aus den USA zwei Subtypen des Morbus Crohn ermittelt: einen immundefizienten infektiösen und einen stress- und altersbedingten fibrostenotischen Typ. Die Forschenden erhoffen sich davon die Entwicklung und Nutzung individuellerer und wirksamerer Behandlungsstrategien für Patienten, die an der Chronisch-entzündlichen Darmerkrankung leiden.
Außerdem berichten wir in dieser Woche darüber, was es bei der endoskopischen Untersuchung des oberen Gastrointestinaltraktes von Typ-2-Diabetikern, die mit GLP-1-Rezeptor-Agonisten behandelt werden, zu beachten gilt. In einer weiteren Studie, die wir vorstellen, beschreiben Forschende, wo der Vorteil einer Koloskopie mit Unterstützung durch Künstliche Intelligenz liegt – und wo nicht.
Und zum Schluss noch etwas Kurioses: US-Forscher setzten darauf, aus der Erforschung des Verdauungstraktes großer Schlangen wie der Python Erkenntnisse zu Erkrankungen wie M. Crohn oder Zöliakie beim Menschen zu gewinnen. Denn: Signalwege, die die Darmregeneration bei diesen Reptilien regulieren, seien solchen bei Patienten nach einem Roux-en-Y-Magenbypass vergleichbar, erklären die Wissenschaftler.
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Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche,
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