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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gastroenterologie,
auch in dieser Woche gibt es wieder Neuigkeiten zum Pankreaskarzinom, die darauf hoffen lassen, dass bei dieser schwierigen Krebserkrankung in Zukunft bessere Erfolge erzielt werden können. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Heidelberger Institut für Stammzelltechnologie und Experimentelle Medizin haben in einem Mausmodell beobachtet, dass in und um Pankreaskarzinome liegende Nervenfasern vom Tumor in einer für ihn günstigen Art und Weise umprogrammiert werden. Die Forschenden halten eine vollständige Blockade der Kommunikation zwischen diesen Nerven und dem Tumor in Kombination mit einer Chemotherapie und/oder einer Immuncheckpoint-Inhibition für einen vielversprechender Behandlungsansatz. Erste klinische Studien dazu sind in Planung.
Ebenfalls um die Kommunikation mit Nerven geht es in einer anderen Untersuchung, ebenfalls am Mausmodell: Hier waren das Darmmikrobiom und der Vagusnerv die Akteure. Den Studienautoren zufolge tragen ihre neuen Erkenntnisse zu einem besseren Verständnis der Darm-Hirn-Achse bei und bieten neue Aspekte für die Erforschung von Therapien bei gastrointestinalen (und neurologischen) Erkrankungen.
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