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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,
eine Studie des Universitäts-Herzzentrums Freiburg konnte zeigen, dass sich hochsensitives kardiales Troponin I (hs-cTnI) als Biomarker für die Früherkennung von Präeklampsie eignet. Analysiert wurden über 3700 Blutproben von mehr als 2200 schwangeren Frauen aus vier internationalen Patientenkohorten. „Die Analysen zeigten, dass die Hinzunahme von hs-cTnI jedes der korrespondierenden Vorhersagemodelle ohne hs-c-TnI verbesserte, was insbesondere für die schwere Form der Präeeklampsie zu beobachten war“, berichtet Dr. Lucas Bacmeister von der Klinik für Kardiologie und Angiologie des Universitäts-Herzzentrums Freiburg.
Eine Studie von Mitarbeitern der University of Texas, USA, zu Schwangerschaftsdiabetes mellitus (GDM) stellt laut den Forschern die gängigen Ansichten über das Adipositasrisiko infrage. Denn sie zeigt, dass Säuglinge, die GDM ausgesetzt waren, im Vergleich zu anderen im ersten Lebensjahr langsamer an Fett zunehmen. Dies deute darauf hin, dass sich das frühe Wachstum von Säuglingen stärker anpasst und selbst korrigiert, als bisher angenommen wurde.
Das könnte Sie auch interessieren: Eine neue Kohortenstudie zur Schwangerschaftsgesundheit, an der mehr als 20.000 Familien beteiligt waren, hat anhand von in ganz China gesammelten biologischen Proben häufige Komplikationen, Hochrisikogruppen und geografische Trends ermittelt.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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