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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,
Forschende der ETH Zürich, Schweiz, haben erstmals eine Technologie entwickelt, die Biomarker im Menstruationsblut erkennen kann – direkt in der Binde. „Menstruationsblut wurde bislang als Abfall betrachtet. Wir zeigen, dass es eine wertvolle Informationsquelle ist“, kommentiert Erstautor Lucas Dosnon. Nutzerinnen soll die neuartige Technologie ermöglichen, ihren Gesundheitszustand regelmäßig und ohne großen Aufwand zu überprüfen.
Eine Studie aus Deutschland beschäftigte sich mit Geschlechtsunterschieden bei altersbedingten Krankheiten. Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass einige Gene der Stilllegung des Barr-Körperchen entkommen können, was zu einer höheren Genaktivität bei Frauen führt. Diese stehen im Verdacht, Krankheiten zu beeinflussen. „Wir haben jetzt erstmals nachgewiesen, dass mit zunehmendem Alter immer mehr Gene der Inaktivierung des Barr-Körperchens entkommen“, erklärt Dr. Daniel Andergassen von der Technischen Universität München.
Auch interessant: Fast alle Neugeborenen, die sich in der Perinatal-Phase mit dem Humanen Papillomavirus (HPV) infizieren, eliminieren dieses in den ersten sechs Lebensmonaten, wobei nur sehr selten eine Persistenz oder ein Rezidiv auftritt. Dies geht aus einer neuen kanadischen Studie hervor.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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