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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,
das Bifidobacterium breve im Darm der Mutter kann während der Schwangerschaft eine gesunde Gehirnentwicklung des Fötus durch einen erhöhten Nährstofftransport fördern. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Cambridge, Vereinigtes Königreich, an Mäusen. „Das bedeutet, dass sich künftige Behandlungen für fötale Wachstumsbeschränkungen möglicherweise auf die Veränderung des Darmmikrobioms durch Probiotika konzentrieren könnten, anstatt schwangeren Frauen pharmazeutische Behandlungen anzubieten, die das Risiko von Nebenwirkungen mit sich bringen“, kommentiert der Erstautor Dr. Jorge Lopez-Tello.
Und Chlamydien können offenbar längere Zeit im Darm des Menschen überdauern. Das berichten Forschende der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Technischen Universität Berlin. „Der Verdacht liegt darum nahe, dass die Bakterien im Körper eine Nische finden, in der sie bislang nicht angreifbar sind, dass sie dort ein dauerhaftes Reservoir bilden und später wieder aktiv werden können“, erklärt Prof. Thomas Rudel, Leiter des Lehrstuhls für Mikrobiologie am Biozentrum der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg.
Auch interessant: Die Entzündung der Bauchhöhle bei menschlichen Föten wird laut einer Studie der Universität Kobe, Japan, wahrscheinlich durch Proteine im Stuhl des Fötus verursacht.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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