|
Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,
eine aktuelle Studie aus Australien hat gezeigt, dass eine neuartige Immunintervention, die auf T-regulatorische Zellen abzielt, das Risiko von Fehlgeburten verringern kann. „Die Ergebnisse zeigen, dass die Wirksamkeit der IL-2/JES6-1-Behandlung mit niedrigeren Dosen erreicht werden könnte“, berichtet die Studienleiterin Prof. Sarah A. Robertson von der University of Adelaide, Australien.
Und wie die US-Forscher nun herausgefunden haben, spielt BRCA1 eine wichtige Rolle bei der Qualitätskontrolle während des spezialisierten Zellteilungsprozesses, aus dem Eizellen und Spermien entstehen. Obwohl BRCA1 häufig mit der Gesundheit von Frauen in Verbindung gebracht wird, seien Brustkrebs – und Unfruchtbarkeit – keine reinen Frauenprobleme, betonen die Wissenschaftler.
Das könnte Sie auch interessieren: Forscher der University of Queensland, Australien, haben entdeckt, dass es in der Plazenta 13 verschiedene Isoformen des Glukokortikoidrezeptors gibt, wobei eine Isoform bei mütterlichem Stress, Angst und Depression exprimiert wird und bei hohen Cortisolkonzentrationen eine Entzündungsreaktion in der Plazenta auslöst.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche
|